Pardon Me, oder wie geht das eigentlich mit die Internet Memes?

Baden hat mich gerade auf ein neues Internet Meme aufmerksam gemacht und das halte ich fuer ein exzellentes Beispiel um mal zu erklaeren wie das eigentlich so funktioniert. In der Theorie:

  1. Finde etwas im Internet, womit sich jemand laecherlich macht
  2. Benutz das Original und mach das selbe nur mit einem Twist
  3. Warte darauf, dass Zillionen anderer Leute dies mit dem selben Twist auch tun, aber mit einem Twist im Twist (im Twist, im Twist …)

Zu erst einmal aber lasse ich Wikipedia sprechen und das Internet Meme erklaeren:

Als Internet-Phänomen (auch Internet-Hype oder Mem) wird das meist nur wenige Tage oder Wochen anhaltende starke Interesse von Menschen an einzelnen Websites und primär über das Internet ausgetauschten Bild-, Ton- und Filmdateien bezeichnet.

Im konkreten Beispiel “Pardon Me” geht es um folgende Perle muskalischer Kunst, die durch herausragenden Dreh und schauspielerische Leistung unterstrichen wird


[DirektPadon]

Fantastisch, oder? Und dann kam Herr Loka:


[DirektLoka]

Man merke sich die Charakteristika seines Werkes: Orginal im Hintergrund, er davor und singt einfach mit. Naechste Runde:


[DirektReRe]

Und in null komma nichts kommen die Karnickel und er ganz andere Rest:


[DirektKarnickel]

Und hier ein Beispiel fuer den Twist im Twist, gleich zwei Meta-Ebenen eingeschoben:


[DirektDoppelRahmen]

Und schon ist wieder die Nacht rum und man bekommt nur drei Stunden Schlaf bevor man zur Arbeit muss. Verflixtes Internet …

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Hear Hear

  1. Go to UrbanDictionary.com
  2. Do a search for your first name
  3. Post the result:
  1. Noun. European sex symbol. Known for being suave, charming, and a big tease.
  2. Björn is the swedish word for bear.
  3. Blond hair, blue eyed male, totally hot!!! Musically talented, has a lot of emotion but hides it well. Sees people for what they really are dispite flaws.

“If it is on the Internet it must be true.”

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Feuer

Da sitze ich hier ganz gemuetlich und geniesse meinen Feierabend, ploetzlich bricht die Hoelle aus. Der Feueralarm geht los mit einem ohrenbetaeubendem Laerm. Keine 10 Minuten spaeter ist die Feuerwehr da und schaltet ihn wieder aus. Falscher Alarm!

ruby avenue fire

Was lernen wir daraus?

  1. Wenn’s wirklich mal brennt, steh ich Gewehr bei Fuss, bei dem Laerm kann man nur noch fluechten.
  2. Anscheinend war das hier frueher alle zwei Tage, die Feuermelder waren wohl zu empfindlich eingestellt.
  3. Das ist nun repariert, aber warum dann der Fehlalarm? Meine Nachbaring gibt zu, das sie Insektenvernichtungsspray im Kampf gegen die Muecken eingesetzt hat.
  4. Daraus lernen wir: im Eifer des Gefechts einen kuehlen kopf bewahren und die Muecke nicht bis in den Feuermelder verfolgen und diesen Vollspruehen!

DOH!

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Babyschritte

Surf's fly

Heute habe ich das erste mal richtige Fortschritte beim surfen gemerkt. Paddeln geht schon etwas besser und ich bin nicht mehr gleich KO. Ausserdem habe ich ein deutlich besseres Gefuehl fuer das Brett entwickelt und falle nicht mehr staendig runter beim Paddeln oder drauf Sitzen (nur noch manchmal). Dafuer habe ich aber komplett vergessen, wie man eine Welle nehmen muss. Ich glaube durch Anfaengerglueck hat das am Anfang ein paar mal ganz gut geklappt. Heute war einfach nur frustrierend, alle Wellen sind unter mir durch und alle anderen Surfer neben mir – auch alles Anfaenger – reiten froehlich drauf los. *Gnarg*

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Wie ist denn das da unten bei euch so mit die Tiere?

Staendig werde ich gefragt, ob dass denn hier mit den Tieren und Insekten wirklich so schlimm ist. Irgendwie denken alle, wenn sie an Australien denken, direkt erst einmal an “GIFT”! Dann an Beuteltiere und dann irgendwie an Outback.

Das Australien aber zum Beispiel die groesste Wildkamelpopulation der Welt hat, dass weiss niemand. Und dass das Schnabeltier ungefaehr so gross ist wie meine Hand, damit rechnet auch kaum jemand. Um die Nachfragerei ein fuer alle mal zu beantworten, hier ein Video das ungefaehr zeigt, was ich jeden Abend nach Feierabend mache, wenn ich nach Hause komme:

[DirektAttacke]

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Muskeln, wo seid ihr?

Heute war ich das erste mal bei vollem Bewusstsein surfen. Bisher habe ich das schlaftrunken um 6 Uhr morgens gemacht. Vorhin hatte ich dann aber endlich mal die Gelegenheit anderen Surfern aufmerksam zu zu schauen. Was mir fehlt ist Technik, Übung, aber vor allem Muskeln. Ich komme beim Paddeln überhaupt nicht voran, während andere mit eleganten Paddelschlägen an mir vorbei rasen.

Woran liegt’s? Wenn man mit dem Bauch auf dem Surfbrett liegt, ein Hohlkreuz macht und dann eine Armbewegung wie beim Kraulen ausführt, so dass die arme im 90 Grad Winkel am Brett vorbeigeführt werden, dann werden Muskelgruppen beansprucht, die ich noch nie im meinem Leben gebraucht habe. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass ich die Muskeln bisher gar nicht besitze.

Daher ist es doch wohl nur verständlich, dass ich jeweils Links und rechts einen Paddelschlag ausführen kann und danach physikalisch nicht mehr in der Lage bin die Bewegung zu wieder holen. Daher weiche ich auf eine ähnliche Armbewegung aus, die zwar auch sehr anstrengend ist, von der ich aber bestimmt so 14 Wiederholungen schaffe. Das blöde ist nur, die Bewegung ist völlig ungeeignet, um Antrieb zu erzeugen. Nach 14 unbeholfenen Schlägen bin ich also völlig KO und frustrierenderweise keinen Meter voran gekommen.

So wird das mit dem Weltmeistertitel im Surfen nächstes Jahr wohl nichts.

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Langschlaefer

Normalerweise bin ich ja ein echter Langschlaefer und den Wecker vor 9 Uhr zu stellen ist zwecklos. Aber selbst danach bediene ich noch bis zu einer Stunden den Snooze-Knopf, um mich umzudrehen und weiter zu doesen. Seit ich in Australien bin, versuche ich aber den Vorteil, den mir der Jetlag verschafft hat, auszunutzen und stehe morgens um 6 auf. Bisher klappt das auch ganz gut, und ich zeige noch keine Tendenz wieder in mein altes Verhaltensmuster zu fallen (sind auch erst 1,5 Wochen). Dafuer wird man dann morgens kurz nach Sonnenaufgang mit der glitzernden Skyline vom Sydney CBD belohnt wenn die Faehre in die Bucht vom Hafen einbiegt.

Mal sehen wie lange die Motivation reicht.

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Endlich

Nach ueber einer Woche in Manly habe ich es dann doch endlich geschafft mir ein Surfbrett zuzuelegen.

*Fanfaren* Tadaaa:

Leider waren heute absolut keine Wellen am Laufen. Der Pazifik hat sich benommen wie die Nordsee. Wirklich unerhoert, morgen frueh versuche ich noch mal mein Glueck. Hoffentlich sind die Wellen staerker und ich kann das Board einweihen.

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Fliegen, nix is schoener … oder?

Ich sitze gerade im Lufthansaflug 403 von Newark, New Jersey nach Frankfurt am Main. Wir befinden  uns auf Reiseflughoehe, was laut Airshow 11277 Meter entspricht. Es sind noch 3:33 Stunden bis Frankfurt und ich kann sehen wie schnell wir gerade fliegen, wieviel Uhr es am Ankunftsort ist und so weiter und so fort. Echt super das System, nur schade dass es so langweilig aussieht. Da gibt mein iPhone mit Google Earth mehr Eyecandy her und interaktiv ist die Airshow in keinster Weise. Damit koennte man sich wunderbar die Zeit vertreiben. Alles in 3D, interaktiv und mit Multi-touch-screen; Na, ihr wisst schon, mit 2 Fingern zoomen und das Bild drehen etc. Dann noch den Aufenthaltsort von anderen Flugzeugen einbetten, das aktuelle Wolkenbild und Wetter als zusaetzlichen Layer einblenden und wer braucht dann noch Filme?

Mit diesem Flug knacke ich dieses Jahr die 70 000 Flugmeilenmarke. Und bisher ist alles ganz fluffig gelaufen und ich kann mich nicht daran erinnern, einen unangenehmen Flug gehabt zu haben. Natuerlich abgesehen von den ueblichen Economy Class Problemen: Beinfreiheit? Pustekuchen! Auf das Tischchen passt gerade mal das Tablett mit dem Essen, das man dann aber trotzdem nicht verspeisen kann ohne sich gehoerig voll zu sauen oder total bescheuert auszusehen, weil der Raum fuer den Armeinsatz mit Ellenbogen fehlt. Ein Laptop passt da erst recht nicht rauf und wenn der Vorderman seinen Sitz zurecklehnt, dann geht gar nichts mehr. Wobei zuruecklehnen ja eigentlich auch quatsch ist. Ich denke eher, dass der Sitz eine natuerlich-ergonmische Haltung erst ermoeglicht wenn er zurueckgelehnt ist. Die aufrechte Stellung, die man bei Start, Landung und dem Herumgurken auf dem Flughafen einstellen muss, erfordert ja eher, dass man gekruemmt nach vorne sitzt.

Aber ich will ja eigentlich gar nicht darueber meckern, denn normalerweise komme ich damit ganz gut klar und nehme das eher sportlich. Zurueckblickend habe ich aber vielleicht auch einfach Glueck gehabt. Denn bisher hiess es immer Mensch gegen Maschine; Ich gegen das Flugzeug bzw. die Wetterverhaeltnisse. Noch nie hatte ich wirkliche Probleme mit anderen Passagieren, aber jetzt gerade habe ich irgendwie die Arschkarte gezogen.

Die eineinhalb Reihen vor mir hat eine 7-koepfige Familie eingenommen, deren 6 Saeuglinge die ganze Zeit schreien. Vielleicht ist es auch eine 3 koepfige Familie mit einem Baby. Das Verhaeltnis und der Laermpegel geben auf die tatsaechliche Anzahl keinen Rueckschluss. So gesehen koennten es auch 100 Babies in 10 Flugzeugen mit 98 Eltern sein.

Dann sitzt ein Typ neben mir, der so ganz komiche Kopfhoehrer hat, die ich noch vom Ende der 90er aus der  U-Bahn kenne. Ihr wisst schon diese Dinger, die man aufhat und selbst wenn die gar nicht so laut fuer den Traeger sind, wird das Hi-Hat volle Pulle in die Umgebung geschallt und man hoert dann so ein ambientes TzTzTzTzTzTzTzTz. Das ist so dermassen penetrant, dass es sogar das Geraeusch des Jetantriebes uebertoent und sogar meine ansich nach aussen abdichtenden In-Ohr-Kopfhoehrer ueberlistet und den Teil meines Gehirns ueberreizt, der fuer Unruhe und Aggression verantwortlich ist.

Wer mich kennt, weiss das ich voll gegen laestern bin, das gehoert sich nicht. Aber bei meinem Sitznachbarn werden bei mir ganz andere Wertemuster aktiviert. Nachdem er die Augen mal kurz zu gemacht hat, geht das Gesaege los. Ich erkenne ein Muster und stelle sofort eine symbiotische Verbindung zwischen Kopfhoehrern (siehe oben) und Besitzer her. Der Penetranz mit der die Kopfhoerer hohe Toene in die Umwelt blasen, steht der Besitzer in puncto tiefen Toenen in nichts nach. Und was traegt der eigentlcih fuer einen komischen Pulli, der oben am Ausschnitt so eine halbmondfoermige dunkle Flaeche hat. Ist das jetzt in … iiiihhh! Das ist eine Sabberlache, die kontinurierlich von einem FLuss getraenkt wird, der seinem linken Mundwinkel entspringt. An diesem Punkt habe ich schon richtig Kopfschmerzen und stelle mir vor, wie es eigentlich waere jetzt mal Amok zu laufen. Was fuer ein Gefuehl waere das, jetzt mal voellig auszurasten und die aufgestaute Gewalt zu entfesseln? Einfach mal loslassen!

Der rationale Teil meines Gehirns entscheidet natuerlich, dass es doch irgendwie besser fuer die Zukunftsgestaltung waere, einfach ruhig sitzen zu bleiben. Irgendwie ist man im Knast oder sogar erschossen, schon ganz schoen in seiner Bewegungsfreiheit eingeschraenkt.

- “Woha, was riecht den jetzt hier so merkwuerdig nach verottendem Knoblauch? Nicht wirklich, oder?”

Doch, doch! Mein Sitznachbar hat aufgehoert zu schnarchen, aber nur weil der die Kopfposition angepasst hat, so dass seine ausgeatmete Luft nun direkt an meiner Nase vorbei muss.

*klick*

Jetzt reicht’s entscheide ich, reisse der vorbeigehenden Stewardess die Nylonstrumpfhose von den Beinen und werfe ihr diese mit einer fluessigen, oftmals geprobt wirkenden, Bewegung so um den Hals, dass ich sie in der Geisel-Haltung habe. Die harte Ausbildung im Consulting-Camp macht sich endlich bezahlt. Ein Airmarshall der ploetzlich neben mir aufspringt und sich zu erkennen gibt, koepfe ich mit einem Drehkick, wobei ich die Stewardess natuerlich ueber meinen Kopf heben muss, um die noetige Beinfreiheit zu bekommen. Dabei verhakt sie sich etwas an den oberen Stauraeumen und durch das Drehmoment reisst es ihr die Beine ab. Die anschauliche und uebertriebene Gewalt schockt alle anderen Passagiere, und sie starren mir mit offenen Muendern entgegen und kriegen keinen Ton heraus. Endlich mal Ruhe zum nachdenken. Ich entscheide mich dazu die Passagiere  der ersten Klasse in die Kueche des Flugzeugs umzusetzen und weise das Personal an mich fortan nicht mehr zu stoeren.

Der Rest des Fluges verlaeuft sehr friedlich und ich stelle fest, dass die erste Klasse viel mehr Filme zur Auswahl hat und gucke bis zur Ankunft in Frankfurt alte Walt-Disney-Zeichentrickfilme. Dort werde ich von einem ermuedeten Sondereinsatz-Kommando in Empfang genommen. Ich schaetze mal lange Nachtschicht in der Sansibar, die hinterlaesst auch bei trainierten Profikillern ihre Spuren. Nachdem ich meine Situation geschildert habe und ihnen diesen Text gezeigt habe, wandelt sich die angespannte Stimmung zu Verstaendnis und trifft sogar auf Zustimmung. Zwei vermummte lassen sich dazu hinreissen mir  auf die Schultern zu klopfen und gratulieren mir zu meinem Mut, dass durchzuziehen. Die Gefuehle haette schliesslich jeder, aber nur einer in tausend hat auch den Schneid so ehrlich zu sein und das durchzuziehen.

Natuerlich habe ich mich dann noch bei der Lufthansa fuer den ungluecklichen Unfall mit der Stewardess entschuldigt. Wir haben uns darauf geeiningt, dass ich fuer den Flug auf meine 25%-Frequent-Traveler-Bonus-Meilen verzichte. Dann sind wir quitt! Dann bin ich nach Hause und konnte aber nur schwer einschlafen, weil mir immer noch die schlimmen Bilder der Disney-Filme im Kopf herumspukten …

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Manhattan bei Nacht

manhattan-by-night

Mehr kann ich leider nicht schreiben, dazu sind meine Haende noch zu sehr eingefroren. Es ist so %^&*(-kalt hier!

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