Geschrieben von Björn | Abgelegt in Banales
Ist ja schon erstaunlich wie sehr man unterbewusst in Stress gerät obwohl man objektiv gar keinen hat. Ich denke das ganze wird dadurch ausgelöst, dass in kurzer Zeit viele neue Dinge auf mich zu kommen. Zum einen habe ich meine berufliche Rolle gewechselt. Während ich in meiner alten Routine hatte und mit den Werkzeugen und Umständen mittlerweile wie im Schlaf zurecht gekommen bin, ist nun alles anders. Hinzu kommt, dass ich auch noch mein Arbeitsgerät getauscht habe. Statt eines PCs mit Riesenbildschirm ein Laptop – kleine Monitore üben Stress auf mich aus; wohin mit den ganzen Fenstern? Ein neues Handy. Alles Sachen die unterbewusst zu Stress führen, weil man sich erst einmal daran gewöhnen muss. Dann noch die Abgabe der neuen Aufgaben und das zurecht finden in den neuen.
Und wäre das noch nicht genug, fahre ich auch noch im Januar nach Asien. Das hat sich so kurzfristig ergeben, dass die Reisevorkehrungen auch erst einmal überwältigend wirken. Woran man nicht alles denken muss: Impfungen, Klamotten, persönliche Gegenstände und dann natürlich noch die digitalen Entertainment-Daten. Was nehm ich auf meiner externen Festplatte mit und was muss ich zu Hause lassen.
Tja Leute, Probleme kann man haben, nech? Zudem ist diese Art von Stress doch irgendwie voll abgefahren. Wer bisher dachte ich wäre nicht wichtig, dem zeig ich nun das Gegenteil!
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