Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Wir sind auch ohne elektrische Instrumente heil in Camden gelandet. Na gut, zum Ende hin haben wir das Funkgeraet und die Landeklappen eingeschaltet, zum Glueck haben wir noch genug Saft gehabt.
Wieder auf dem Boden hiess es dann Flugzeug aufraeumen und wieder sicher im Hangar verstauen. Danach habe ich dann meine erste Flugstunde genommen. Saubere Start und perfekte Lanung eingeschlossen – leider war ich daran nicht beteiligt. Aber ich konnte doch in der Luft ein bisschen hoch und runter, und nach links und rechts fliegen. Das macht einen heiden Spass und sollte es mich fuer laengere Zeit nach Australien zurueck schlagen, werde ich auf jeden Fall weiter machen und auf der naechsten Air Safari selber fliegen.
Madlen und Sven haben wir Unterschluf gewaehrt und ich habe meine letzte Nacht in Sydney in ihrer schoenen Wohnung in Kiribilli verbracht. Heute bin ich dann noch einmal in die City gefahren und habe bei meinem Lieblingsjapaner eine Curry Udon Suppe gegessen. Natuerlich habe ich mich wieder voll gekleckert. Man kann auch noch so japanisch direkt aus der Schuessel schluerfen, irgendetwas landet immer auf dem Shirt.
Zurueck bin ich dann zu Fuss ueber die Harbour Bridge gegangen. Das haette ich dann also auch endlich abgehakt. Nun rufe ich mir ein Taxi und werde zum Flughafen fahren. Morgen bin ich dann noch in Singapur und Mittwoch morgen schon in Hamburg. Insgesamt bin ich dann 13 Tage am Stueck mindesten einmal taeglich geflogen. Jet Set, yeah!
Bilder vom letzten Safari Tag gibt es hier.
Tags: Airsafari, Australien, Sydney
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Heute haben wir die laengste Tagesetappe zurueckgelegt. Ingesamt sieben Stunden Flug mit einem Tankstopp in Birdsville. Dieser Ort liegt mitten im Outback und ist mittlerweile eine australische Ikone. Das Rollfeld endet direkt am Birdsville Hotel/ Bar und man faellt ueber die Strasse direkt an den Tresen. Abgesehen davon gibt es noch um die 100 Einwohner, im Sommer aber nur 50, der Rest fluechtet in kaeltere Gegenden. Jedes Jahr im September findet hier das beruehmte Birdsville Pferderennen statt. Ich vermute, dass es hier auch im September schon moerder heiss ist und glaube daher, dass das Pferd gewinnt, das lebend durchs Ziel laeuft.Leider haben wir ein paar technische Probleme mit unserer Cessna. Die Lichtmaschine mag die Batterie nicht mehr laden, weswegen wir ohne Strom fliegen. Der Motor laeuft ja zum Glueck mit Treibstsoff und wir muessen halt ohne Landeklappen landen. Doof ist nur, dass auch das Interkom ohne Strom nicht funktioniert und es ist einfach zu laut in der Propellermaschine, um sich ohne zu unterhalten. Es ist aber doch mal ganz interessant zu sehen, wie Piloten in der Prae-GPS-Aera navigiert haben. Naemlich auf Sicht und mit Karten, Kompass und Landmarken. Aber nur auf Sicht im Outback zu navigieren. ist eine ganz schoene Herausforderung, es sieht alles gleich aus! Fotos vom achten Tag gibt es hier.
Tags: Airsafari, Australien
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Der naechste Stop auf unserer Reise fuehrt uns das erste mal ins Outback. Barkly Homestead koennte man mit Barkly Ratstaette uebersetzen. Es ist eine Tankstelle/Gaststaette/Motel mitten im Nichts. Der naechste Ort ist 220 km entfernt, fuer australische Verhaeltnisse quasi um die Ecke. Ich fand es besonders erstaunlich wie viele Menschen an diesem Ort vorbeikommen. Abgesehen von den typischen Road Trains – LKWs mit bis zu zwei bis 5 Haengern – verschlaegt es doch auch viele Camper und andere Reisende an diesen Ort. Das coolste Campinggefaehrt was ich jemals gesehen habe, war ein umgebauter Bus. Vorne war eine Plattform angebracht, auf der das Motorrad transportiert wurde und der Gelaendewagen wurde einfach hinten dran gehaengt und mit gezogen.
Ansonsten ist im Outback nicht viel los. Man kann Essen, Trinken und Schlafen. In der Sonne haelt man es nicht aus, die brennt sich auch durch die Klamotten durch. Und was wirklich nervt sind die Fliegen. Sobad man draussen ist wird man von hunderten Fliegen umzingelt, die Versuchen auf einem zu landen. Sobald man still steht ist man nur noch damit beschaeftigt die Fliegen zu verscheuchen. Daher wohl auch der 'Aussie'-Gruss: Einmal vor dem Gesicht winken und dann ueber die Schulter.Fotos vom siebten Air Safari Tag gibt es Airsafari, Australien
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Heute morgen waren wir Angeln. Ich hatte nicht so viel Glueck und hatte zwar drei Bisse, aber alle waren zu klein, so dass wir den Fang wieder ins Wasser werfen mussten. Dafuer hatten die anderen etwas mehr Glueck und wir haben schaetzungsweise 7kg Fisch gefangen, den wir zum Abendessen auf den Grill werfen werden. Fotos vom Angeln gibt es hier.
Tags: Airsafari, Australien
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Wir haben es heute tastaechlich aus Cooktown herausgeschafft. Es war immer noch bewoelkt und recht windig, doch man konnte auch etwas blauen Himmel sehen. Nachdem wir dann Richtung Norden herausgeflogen sind und die Bergkette im Westen passiert haben, wurde das Wetter immer besser. Wir sind bis zur Kueste auf 4500 Fuss geflogen und hatten einen beeindruckenden Biick ueber den Wolken. Der Flug war extrem ruhig und wir konnten alles dem Autopiloten ueberlassen und etwas relaxen.
Die Gegend hier am Cape York ist wirklich ein interessanter Teil von Australien. Es ist naemlic wirklich nichts los. Quadratkilometer von nix ohne Zeichen von Zivilisation. Es ist wirklich erstaunlich dann ab und zu mal ein paar Sandstrassen zu sehen oder hier und da eine Farm. Da fragt man sich die ganze Zeit, was die Menschen hier machen. Wir verdienen die ihr Geld, wie vertreiben sie sich die Zeit. Selbst in Karumba, wo es immerhin eine Landebahn, ein paar Haeuser ein Pub und ein Motel gibt, gibt es nicht einmal richtigen Handyempfang.
Das Wetter ist hervorragend. Es sind 35 Grad und die Sonne brennt von einem wolkenlosen blauen Himmel. Ich bilde mir ein das Ozonloch zu spueren. Sobald man der nackten Sonne ausgesetzt ist, brennt sie sich in die Haut und man verbrennt. Ich habe noch nie so viel Sonnencreme benutzt wie heute. Wir werde jetzt den Tag noch entspannt ausklingen lassen und spaeter unser Abendessen im Pub neben an einnehmen. Man kann dort direkt am Wasser sitzen und Darren, der schon einmal hier war, erzaehlt, dass er das letzte mal Krokodile am Strand beobachten konnte. Wir werden sehen. Morgen ist ein Angeltrip geplant und wir werden noch eine Nacht hier bleiben, bevor wir dann uebermorgen weiter zur Cameroo Camel Station im Outback fliegen.
Fotos von fuenften Tag kann man sich hier ansehen.
Tags: Airsafari, Australien
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Heute morgen bin ich ganz umsonst um 5 Uhr aufgestanden. Das Wetter ist immer noch extrem schlecht. Starke Windboen, von Zeit zu Zeit heftige Regenschauer und die Wolken haengen tief. Nichts in dem man fliegen moechte. Das Wetter ist zwar anscheinend Richtung Norden etwas besser, eigentlich wo wir hinfliegen wollen, aber zwischen Cooktown und Horn Island gibt es keine Flughaefen, wo wir im Notfall landen koennten.
Die andere Option waere Richtung Sueden nach Cairns zurueck zu fliegen und uns mit den anderen zu treffen, die gestern dort gestrandet sind. Allerdings ist das Wetter in die Richtung noch schlechter als hier. Desegen haben wir beschlossen noch eine Nacht in Cooktown zu bleiben. Wenigstens hatte ich so die Zeit und hab mir ein nettes Souvenir gekauft.

Einen Krokodilhut! Krokodile sind hier ueberall. Im Wasser, in den Fluessen, in den Teichen. Anscheinend verspeisen die am liebsten Deutsche, das zeigt jedenfalls die Statistik. Das macht mir doch ein bisschen Angst und ich huete mich davor ins Wasser zu gehen.
Bloederweise haben wir die Entscheidung hier zu bleiben erst am spaeten Vormittag getroffen, so dass es leider keine Touren mehr gab, die wir haetten buchen koennen. So bleibt uns nichts anderes uebrig als uns die Sehenswuerdigkeiten in Cooktown anzusehen (alle drei) und ansonsten in den kurzen sonnigen Momenten in den Hotelpool zu springen oder Fernsehen zu schauen (bis auf die Wiederholung des Cricketmatches Australien gegen Indien von 1991/92 leider auch nichts interessantes).
Fotos vom vierten Tag gibt es hier.
Tags: Airsafari, Australien
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Am zweiten Tag sind wir non-stop nach Airlie Beach geflogen. Der Flug war recht unspektakulaer, aber es gab doch einige interessante Sachen zu sehen. Ausserdem haben wir herausgefunden, dass wir ueber besiedelten Gebieten eine recht gute Verbindung mit dem Mobile Broadband USB Stick bekommen. Das erlaubt uns waehrend des Fluges das Internet zu benutzen und halten uns mit aktuellen Regenradarmeldungen auf dem Laufenden. Ganz interessant, kann man hier zum Beispiel mal sehen.
Airlie Beach ist eine typischer Backpacke-Ort. Auf den Strassen hoert man alle Sprachen der Welt, es sind eine Menge Leute da und Abends ist eine Menge los. So sind wir dann gestern Abend mit Matt in den Pub gegangen. Matt war mal Fluglehrer bei der Flugschule in Camden und wohnt seit einem Jahr in Airlie. Er weiss also, wo was los ist. Wir haben einen super Abend im Pub verbracht und haben einige nette Leute kennen gelernt. Darunter Englaender, Schotten, Kanadier und auch Deutsche. Alles in allem ist Airlie bisher der schoenste Ort, an dem wir waren. Man kann von hier aus auch die Whitsunday Islands besuchen, die mitten im Great Barrier Reef liegen. Die Fotos von Tag 2 gibt es hier.
Heute sind wir ebenfalls non-stop von Airlie nach Cooktown geflogen. Das ist ein sehr kleiner Ort, der auch irgendwie touristisch erschlossen ist. Das liegt aber wohl eher daran, dass es der letzte Ort vor dem Nichts in Richtung Norden ist. Danach kommen erst einmal nur kleine Aboriginee Reservate und vielleicht die eine oder andere Farm. Richtige Ortschaften trifft man bis zur Kueste im Norden nicht mehr. Es ist sehr warm, aber extrem bewoelkt. Es regnet auch von Zeit zu Zeit, dadrunter einige richtig heftige Schauer, wie man sie aus den Tropen kennt.
Kurz vor Cooktown sind wir dann auf einen heftigen Regenschauer gestossen. Zum Glueck haben wir auch einige Fluglehrer dabei, die mit einem eleganten Manoever Richtung Osten und einem Aufstieg auf 2000 Fuss fuer ruhigeres Wetter und bessere Sicht gesorgt haben. Sven ist das Manoever ohne Sicht und nur nach Instrumenten selber geflogen und hat dann in Cooktown bei starkem Gegenwind eine saubere Landung hingelegt. Eins der vier Flugzeuge in unserem Convoy hat es nicht geschafft und ist umgekehrt und zurueck nach Cairns geflogen. Dort warten sie jetzt bis morgen und hoffen auf besseres Wetter. Wir werden sie dann hoffentlich in Horn Island wieder treffen. Die Fotos von heute gibt es hier.
Tags: Airsafari, Australien
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Wir sind schon gestern am fruehen Nachmittag nach Camden gefahren, um dort die Nacht zu verbringen. Den heute morgen hiess es um 5.15 Uhr "Aufstehen"! Das ist normalerweise total unmoeglich, wenn man sich aber auf etwas ganz doll freut, und es kaum noch erwarten kann, dass es endlich los geht, dann tut das gar nicht weh. Wir sind praktisch aus dem Bett in die Dusche gehupeft, haben unsere Taschen genommen und sind zum Flughafen gefahren.
Sven ist die ganze Strecke bis nach Hervey Bay geflogen, zwischendurch haben wir und Balina einen Tankstopp eingelegt. Insgesamt haben wir ca. fuenf Stunden Flug hinter uns. Wir sind kurz nach Sonnenaufgang los geflogen und hatten einen herrlichen Blick ueber Sydney.
Leider ist es dann etwas diesig geworden und der Flug wurde etwas unruhiger. Sven hat die Cessna aber super unter Kontrolle und hat in Balina eine butterweiche Landung hingelegt. Zwei unserer Mitstreiter, die in einer deutlich langsameren Piper unterwegs sind, haben es nicht mehr geschafft und sind in ein Gewitter hineingekommen, so dass sie schon vorher einen Notstopp einlegen mussten.
So hatten wir aver genug Zeit fuer das Mittagessen und konnten uns etwas entspannen. Am Anfang des Weiterfluges nach Hervey Bay war es anfangs noch etwas ungemuetlich, wir konnten die Regenwolken aber umfliegen und sind dann bei stetig diesigem Wetter weiter geflogen und schliesslich am Nachmittag angekommen. Das Wetter ist leider immer noch bescheiden und wir sind daher nicht an den Strand gegangen sondern direkt zum Abendessen: Steak!
Jetzt ist es 22 Uhr und ich sitze draussen in herrlich lauer Sommerluft und der Himmel klart etwas auf. Ich hoffe, dass sich der Trend fortsetzt und wir morgen endlich in den wohlverdienten Sonnenschein fliegen. In Arli Beach moechte ich dann bitte Strandwetter haben! Morgen handelt es sich um einen kurzen dreistuendigen Flug. Wir werden planmaessig gegen 8 Uhr Hervey Bay verlassen und hoffentlich gegen elf Uhr ankommen. Genug Zeit fuer Mittagessen und die fruehe Nachmittagssonne am Strand.
Das Fotoalbum zum ersten Tag gibt es hier.
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Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein

Ich bin bereit!
Auf der Safari werden wir diese Route fliegen: Camden – Orchid Beach – Airlie Beach – Cooktown – Horn Island – Karumba [2 nights] – Barkley Homestead – Commeroo Camel Station – Camden.
Zu Google Maps In Google Earth anschauen.
Tags: Australien
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Wenn man so wie ich unterwegs ist und viel Kundenkontakt hat, dann bedeutet das in der Regel auch, dass man sich etwas weniger casual anziehen kann, oder sollte. Ein Hemd ist da schon so etwas wie Pflicht. Ich finde das aber nicht weiter schlimm, denn in der Regel bezahlen die Kunden einen Batzen Geld, damit ich vor Ort bin, da sollte man wirklich nicht in Schlabbershirts und Shorts dort auftauchen.
Der Nachteil von Hemden sind die Knoepfe. Das verlaengert nicht nur die Zeit, die man morgens braucht um sich anzuziehen, die verfluchten Dinger haben auch noch die Angewohnheit sich zu loesen. So geschehen bei gleich zwei meiner Hemden. Da hab ich mir doch gleich mal eine Reisenaehkit besorgt und die Mistdinger wieder fest genaeht.
Ansich ja nichts besonderes, aber ich glaube, das war wirklich das erste mal in meinem Leben, dass ich etwas produktives mit Nadel und Faden angestellt habe. (Abgesehen vielleicht von dem Werkunterricht in der Grundschule; meine Mutter hat glaub ich alle Ergebnisse, die dann in Geschenke umgewandelt wurden, aufbewahrt).
Tags: Schwachsinniges