Archiv für Januar, 2008

Der Klügere kippt nach

Bei Spiegel Online kann man lesen, dass Hugo Egon Balder eine neue Show plant, in der Promis sich betrinken und dann zum Beispiel über Poilitik reden. Laut Balder traut sich aber kein Sender dieses Konzept zu verwirklichen. Eben gerade habe ich dann dieses Video mit Jack Black gefunden, das beweist, dass das Konzept funktionieren könnte: Drunk History Vol. 2.

Naja, im Zweifel bleibt Herrn Balder noch das Internet zur Veröffentlichung der Show.

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Ni hao! Wo shi Bi En.

- Hallo! Ich bin Björn

Heute hatte ich meine erste Mandarinstunde. In der Firma von Jens ist jemand abgesprungen und ich konnte ihren Platz einnehmen und habe nun jeden Montagabend Unterricht in Mandarin. Die Grammatik ist wirklich recht simpel, aber die Aussprache macht einem echt zu schaffen.

Es gibt mindestens vier verschiedene Intonationen, eigentlich sogar fünf. Als Erwachsener versucht man da viel zu rational ran zu gehen und versucht sich zu erklären, warum das nun so ist. Das blockiert einen eigentlich, einfach nachsprechen und nicht hinterfragen wäre besser.

Ich kann mich und andere jetzt auf chinesisch vorstellen und danach fragen. Außerdem kann ich guten Tag sagen und fragen wie es jemandem geht. Nicht schlecht. Ich hoffe ich vergesse das nicht gleich wieder. Von nun an ist fleißiges Üben angesagt.

Hen gao xing jian dao ni. – Nett dich kennen zu lernen.

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Pulau Ubin

Letztes Wochenende haben mich meine beiden Mitbewohner zu einem Ausflug nach Pulau Ubin mitgenommen. Dies ist eine Insel im Nordosten von Singapur, auf der man Fahrrad fahren kann. Im nachhinein würde ich behaupten, dass ist auch das einzige, was man hier so auf der Insel macht. Nachdem man vom Changi Ferry Terminal mit der Fähre übergesetzt hat, befindet man sich sozusagen in Pulau Ubin Downtown, das aus einer Straße besteht an dem sich einige Hütten aneinander reihen. In den meisten werden Fahrräder vermietet.

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Die Fähre ist eigentlich ein altes Holzboot, die Überfahrt kostet ungefähr einen Euro und dauert 10 Minuten. Nachdem sich jeder von uns ein Fahrrad geliehen hat, ging es los in den Wald. Wir hatten auch einen echten Singapuri in unserer Gruppe, Alex, und der ist irgendwie komisch gefahren. Auf Nachfrage verriet er mir, dass er das letzte mal vor 11 Jahren Fahrrad gefahren ist, als er es gelernt hat. Kann ich auch verstehen, wer den Verkehr hier einmal gesehen hat, muss einsehen, das Fahrrad fahren hier Selbstmord ist. Es gibt keine Fahrradwege und wenn man mal einen Radfahrer sieht, dann sind es vollausgerüstete Rennfahrer, meistens Westler. Ich glaube, dass die meisten Singapuris nicht Radfahren können. Am Nachmittag beobachtete ich eine Szene, wo der Fahrradverleiher einem älteren asiatischem Herrn erklärte wie die Gangschaltung funktioniert. Einer der Grundpfeiler meiner These.

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Auf Pulau Ubin sind einige Rundwege eigentlich Rundstraßen und demnach geteert und sehr einfach zu befahren. Das ist natürlich nichts für junge, dynamische Europäer. Wir wollten mal so richtig durch das Unterholz brettern wurden jedoch durch Alex gebremst, auf den wir an jeder zweiten Kurve warten mussten. Es kam, wies kommen musste. Bei einem etwas steileren Stück über einen Schotterweg, ist Alex gestürzt. Wahrscheinlich hat da auch der psychologische Effelt mitgespielt. Den obwohl das Schild warnte: "Attention, steep slope ahead!", war es gar nicht so steil.

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Naja, Alex hat an dieser Stelle die Tour abgebrochen und wir konnten ohne ihn weiter. Am Ende des Tages haben wir glaube ich jeden Weg auf Pulau Ubin befahren. Lediglich die Pro-Abschnitte im Mountainbike-Park haben wir ausgelassen. Unter anderem auch, weil wir die Strecke in die falsche Richtung befahren haben, was bedeutete, dass wir unsere Räde die Sprünge hochtragen mussten. Total bescheuert! Vom Tag bleiben übrig: die Befriedigung etwas Sport gemacht zu haben, schöne Fotos und Eindrücke und ein Sonnenbrand im Nacken.

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Nach der Tour haben wir noch etwas Seafood auf Pulau Ubin verspeist. Die Insel ist zurecht berühmt dafür. Lecker, lecker Riesenshrimps.

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World, ey

Als ich in Singapur angekommen bin habe ich als erste versucht die Singapur-SIM-Karte in meinem iPhone zu aktivieren. Das hat soweit auch geklappt, Verbindung zu Singtel wurde erfolgreich hergestellt. Nur wenn ich Telefonieren oder SMS öffnen wollte ist das iPhone abgebrochen und ist immer wieder auf den Startbildschirm gesprungen. Ich hatte bis jetzt keine Zeit mich darum zu kümmern und bin halt mit zwei Handys herumgelaufen.

Nachdem ich heute die erste große Arbeitsaufgabe abgeschlossen habe, konnte ich mich nun endlich mal drum kümmern. Nach etwas längerem orientierungslosem Herumgesuche im Internet bin ich dann endlich auf einen Hinweis gestoßen: iWorld. Anscheinend ist das ein wohlbekanntes Problem und iWorld verspricht Abhilfe. Das Tool versteckt sich im Installer unter Tweaks (1.1.2), nachdem es installiert ist kann man es starten und einstellen wo man sich befindet. Das hat wunderbar geklappt und die Singtel SIM funktioniert nun. Was für eine Erleichterung, dass ich nun nur noch mit einem Handy rumlaufen brauche. Bei diesem Wetter ist jeder zusätzliche Balast tödlich.

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Mein chinesicher Name

So, ich hab jetzt auch einen chinesischen Namen, dank meinem Kollegen Chee Wee: