Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Eigentlich hatte ich vor den Trip nach New York City ein wenig mehr auzubereiten, aber irgendwie hab ich da doch keinen Bock zu. Wer sich die Fotos anschauen will, findet hier Set 1 und Set 2.
Tags: New York City, NYC, USA
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Tags: New York City, USA
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Washington:
New York:
Tags: New York City, USA, Washington-D.C.
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Tags: New York City, USA
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Fundstücke, Reisen
Die beste Wochenzeitung, die man bekommen kann ist The Onion. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber bei einigen Artikeln habe ich das Gefuehl, als waeren sie nicht allzu gut recherchiert – manchmal scheint es gar als waeren sie erfunden. Meine Lieblingsartikel:
BETHESDA, MD—A long, idiotic rant delivered by a demonstrably stupid man was interrupted Monday by the ramblings of a man who, in addition to being stupid, spoke in a very loud voice. “The first man was certainly stupid, but he was more relentless than loud,” said a quiet and somewhat reasonable man who witnessed the dispute. “So when the other man began saying something even stupider at a much higher volume, naturally I had to pay attention to him.” As of press time, both men had quieted down somewhat, but remained stupid.
The Onion – Stupid Man Overshadowed By Louder Stupid Man.
Auch sehr schoen Three Fingered On Class Trip To Washington, D.C., Zitat:
“We expect our students to be on their best behavior here in Washington,” said vice principal Tom Molinaro, who is known to often fall asleep during bus rides, thus increasing the chances of a fingering taking place. “Remember, we’re representing our school here.”
Oder
While the official count remains at three, students speculated that as many as 20 of their classmates have been or will be fingered before the trip’s end. However, ninth-grade sources have ruled out any chance of 15-year-old Emily Blankenship being fingered, felt up, or even touched, for that matter.
Fantastisch, das sind Nachrichten, die es wert sind gedruckt zu werden!
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Was hier die letzten zwei Tage an Wetter abgeht, ist kaum zu glauben. Gestern Nacht hat es so doll gewittert, dass alle mit denen ich gesprochen habe, dadurch geweckt wurden. Es hat so laut gedonnert, ich kann mich nicht daran erinnern so etwas schon mal erlebt zu haben.
Heute dann aber gleich wieder 30 Grad und mega schwuel. Abends zieht dann ein Gewitter auf und die Tempertur sinkt direkt auf 19 Grad -innerhalb von zwei Stunden!
Tags: USA, Washington, Wetter
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Nachdem mein Arbeitskollege bei priceline.com erfolgreich einen Mietwagen fuer Sonntag ergattert hat, stellte sich die Frage: “Was machen wir nun damit?” Irgendwie sind wir dann auf die Idee gekommen zum Shenandoah National Park zu fahren. Sonntag morgen ging es dann schon um 8 Uhr los, zum Reagan National Airport, den Mietwagen abholen. Nicht nur, dass wir fuer den Wagen in der Kompaktklasse nur 39$ fuer den Tag zu zahlen haetten, bekamen wir auch noch ein Upgrade. So haben wir uns dann gegen 9 Uhr, nach Erledigung aller Formalitaeten, in unserem Dodge Charger auf den Weg gemacht.
Der Park erstreckt sich ueber 100 Meilen von Norden nach Sueden. Zum Nordeingang sind es von Washington aus nur 70 Meilen und so waren wir relativ schnell auf dem Skyline Drive, der einmal durch den Park fuehrt. Im Park angekommen sind wir dann erst einmal die 40 Meilen bis zum Skyland gefahren, so zu sagen der ersten groesseren Raststaette im Norden des Parks. Zwischendurch hielten wir nur mal kurz an einem der zahlreichen Ausblicken, die einen fantastischen Blick auf die Ebene bieten. An der Raststaette hielten wir fuer eine leckere Mahlzeit bestehend aus einem frittierten Huenchen mit Pommes fuer mich und Vegetarischer Pasta mit gebratenem Huehnchen (sic!) fuer meinen Kollegen. Begruesst wurden wir von einem Reh, dass sich direkt vor der Eingangstuer etwas Gras zu Mittag einverleibte. Von dort aus planten wir unser weiteres Vorgehen, so richtig vorbereitet waren wir natuerlich nicht.
Nachdem wir an dem Parkplatz von dem wir zu einer Wanderung starten wollten, vorbei gefahren sind, entschieden wir uns spontan den Roose River Loop Trail entlang zu gehen. Das ist ein wirklich schoener Weg auf dem man an einigen kleineren Wasserfaellen vorbeikommt.
Hier mal ein Eindruck von der Atmosphaere im Wald:
Wir haben den Rundweg in etwas mehr als zweieinhalb Stunden zurueckgelegt und mussten uns dann erst einmal am Auto etwas ausruhen. Man legt auf dem Weg doch einige Hoehenkilometer zurueck und obwohl wir angenehme 24 Grad hatten, sind wir doch ganz schoen ins Schwitzen gekommen. Da es mittlerweile schon 16 Uhr war und wir noch die Haelfte des Parks vor uns hatten und auch ganz schoen kaputt waren, entschieden wir uns gemuetlich die Heimreise anzutreten. Bei Meile 74 spricht mein Beifahrer eine Warnung aus: “Achtung, ein Baer … EIN Baer! ein BAAEEER!” Da geht doch hundert Meter vor uns ein Schwarzbaer seelenruhig auf die Strasse, und stellt sich auf die Gegenfahrbahn. Unfassbar, ich hab sofort den Warnblinker eingeschaltet und neben dem Baer geparkt. Um besser Fotografieren zu koennen, habe ich das Fenster geoeffnet, hatte aber schon ein bisschen Angst, so ein Baer kann bestimmt ganz schoen schnell angreifen. Ist aber alles gut gegangen und der Baer hat sich eh dazu entschieden es sich auf dem warmen Asphalt gemuetlich zu machen.
Auf dem letzten Stueck durch den Park ist uns dann nur noch ein Reh aus dem Weg gesprungen und ein kleiner Hase hat sich dazu entschieden sich vor uns im Gebuesch in Sicherheit zu bringen. Von der Suedseite des Parks ist es leider etwas weiter nach Washington, etwa 140 Meilen. Die drei Stunden auf dem Highway haben wir aber mit Easy Rider Musik und einem Fast-Food-Stop bei Taco Bell locker ueberwunden. Mit 70 Meilen pro Stunde und Tempomat eine entspannte Angelegenheit.
Wir wurden dann noch von einer Kolonne FBI Fahrzeugen ueberholt, die wirklich genauso aussehen wie bei CSI. Schwarze Ford Trucks mit verdunkelten Scheiben und Blaulicht im Kuehlergrill. Saucool! Auf dem Seitenstreifen haben wir auch noch ein brennendes Auto gesehen. Alles in allem also ein sehr unterhaltsamer Tag. Roadtrip: Immer wieder gerne!
Alle Fotos von dem Trip gibt es hier bei Flickr.
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Bisher stand der Flughafen Frankfurt a. Main ganz oben auf meiner Liste der schlimmsten Flughaefen. Das war bevor ich vom Internation Airport Dulles in Washington, D.C. abfliegen musste. Vielleicht bin ich auch einfach zu bloed, aber fangen wir mal vorne an.
Ich komm im Terminal an und suche den Schalter zum einchecken. Nun habe ich zwar ueber Lufthansa gebucht, aber der Flug wird von United Airlines durchgefuehrt. Beide Fluglienen haben einen Schalter in diesem Terminal. Mein Gefuehl treibt mich zu Lufthansa. Dort allerdings, gaehnende Leere, keine Lebenszeichen. Ok, dann eben bei UA mein Gepaeck aufgeben. Ich stelle mich dort also brav an und wundere mich noch, dass das hier ganz schoen voll ist. Dann hoere ich wie die Schalterbeamtin die Personen vor mir abweist, das hier waeren die Schalter fuer nationale Fluege, die fuer Internationale Fluege seien auf der Rueckseite. Tatsaechlich, da steht es ja auch, deutlich und unauffaellig ueber den Schaltern: "National".
Auf der Rueckseite deutlich weniger Menschen. die sich aber ungewoehnlich benehmen fuer Menschen die Gepaeck aufgeben wollen. Kleine Gruppen von Menschen stehen vor Waagen mit Touchscreens und UA Mitwarbeiter wuseln durch die Massen und bruellen Kommandos: "Naechster BITTEEEE!" und deuten wartende zu frei werdenden Maschinen. Das Wunder der Selbstbedienung hat nun endlich auch den Abflugschalter erreicht.
Kein Problem! Ich kenn mich mit sowas aus, wuchte meinen Koffer auf die Waage und betatsche den Bildschirm, um zu starten. Ich soll mich identifizieren und ploetzlich stehe ich dort wie ein Renter vor Google: Keine Ahnung was von mir erwartet wird. Ich fuehre einfach mal meine Miles und More Karte ein und sehe bei dem Versuch Sicherheit auszustrahlen anscheinend so hilflos aus, dass ein freundlciher Mitarbeiter auf mich zu kommt, mir meinen Reisepass aus der Hand nimmt und diesen auf einen Scanner presst, den man nicht besser neben dem Automaten haette verstecken koennen. Nicht das da noch einer auf die Idee kommt, der Scanner koennte dazu gehoeren. Desweiteren scheine ich aber kompetent genug zu wirken, so dass ich sofort wieder alleine gelassen werde. Auf dem Bildschirm sehe ich nun die Meldung, dass ich hier nicht einchecken kann, ich muss das bei Lufthansa tun.
Klar! War ja auch mein erster Impuls, vielleicht haben die bei Lufthansa vorhin gerade eine Kaffeepause gemacht und ich war einfach nicht geduldig genug. Also schiebe ich mein Gepaeck zurueck zu Lufthansa. Aber hier sieht es immer noch so aus wie in Mexiko beim Ausbruch der Schweinegrippe, keine Menschenseele da. Durch den Automat bestaerkt, dass ich aber hier einchecken muss, irre ich noch weiter ziellos umher. Bis mir daemmert, dass ich nur noch 20 Minuten Zeit habe, bis der Flug zum einchecken gesperrt wird. Anstatt in Panik zu verfallen, schlussfolgere ich logisch, dass es demnach unmoeglich sein kann, dass ich bei Lufthansa einchecke. Ansonsten waere da Personal, auf deutsche Puenktlichkeit und Pflichtbewusstsein kann man sich schliesslich verlassen.
Angesichts des Zeitdrucks, halte ich es fuer ueberfluessig weiterhin so zu tun, als wuerde ich wissen, was ich tue. Ich gehe offen auf den erstbesten UA Angestellten zu und bitte um Hilfe, 5 Minuten spaeter bin ich fuer den Flug eingecheckt (allerdings manuell, auch der Mitarbeiter konnte den Automaten nicht davon ueberzeugen mich einzuchecken).
Ausreisen aus den USA ist deutlich einfacher als Einreisen. Der UA Mitarbeiter hat mein Visum abgestempelt, das wurde bei der Handgepaeckkontrolle lediglich von einem Mitarbeiter der Behoerden nur noch mal geprueft. Nun kommen wir zu den Hoehepunkten meiner Dulles Erfahrung. Die Mitarbeiter an der Handgepaeckontrolle muessen anscheinend viel Leid ertragen und werden taeglich mit unfassbarer Dummheit und Sturrheit konfrontiert. Anders kann ich mir die staendig wiederholte Anweisung des Personals nicht erklaeren: "Keine Fluessigkeiten im Handgepaeck. Auch Wasser ist eine Fluessigkeit, wie ich mit meinem Kollegen in einer chemischen Untersuchung herausgefunden haben. Ja wirklich!" Da musste ich das erste mal lachen, seit ich am Flughafen angekommen bin.
Der zweite Hoehepunkt war ein freies Essen bei 
Tags: Washington-D.C.
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Aua!
View Laufen in Washington in a larger map
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Die Woche ueber bin ich so fleissig und gehe Abends nur nach Hause und mache eigentlich nichts mehr, so dass es nichts zu erzaehlen gibt. Nun ist ja aber wieder Wochenende. Zuerst einmal muss ich aber zugeben, dass ich doch etwas waehrend der Woche gemacht habe; am Mittwoch war ich mit Stefan beim Electrix Six Konzert im Black Cat Club. Der Ausflug hat sich gelohnt. Die Musik war solide und der Club nicht zu voll – das finde ich auf jeden Fall besser, als wenn sich Menschenmassen aneinander reiben, da will ich lieber gleich wieder gehen.
Heute wussten wir nicht so genau was wir unternehmen sollen, zumal das Wetter auch nicht wirklich berauschend war. Dunkle Wolkenmassen zogen sich ueber den Himmel von Washington, geregnet hat es dann aber doch erst Abends. Deswegen haben wir entschieden erst einmal was lockeres zu machen und zum Golfplatz zu gehen, um ein paar Baelle von der Driving Range abzuschlagen. Mir macht das unheimlich Spass und nach den ersten paar Schlaegen aus der Kategorie “Untergang”, “Gruetze” und “Mein Gott kann man wirklich so schlecht sein?”, hat das ganz gut geklappt und ich konnte einige schoene Schlaege machen. Das ganze wurde auch per Kamera dokumentiert.
Danach wussten wir immer noch nicht so richtig, was wir machen sollten und dachten dann, dass wir ja mal zum Kapitol gehen koennten. Eigentlich waren Museumsbesuche angedacht, aber wir waren schlapp und wussten auch nicht wirklich, wo die Museen sind. Wie sich das mit dem Schicksal so fuegt, liegen die meisten Museen, die wir ins Auge gefasst hatten, auf dem Weg, naemlich direkt an dem Park auf dem Weg zum Kapitol. So konnten wir uns ohne grosse Gedanken noch einen Abstecher in das Nationale Musem fuer Luft- und Raumfahrt gestatten. Dort gab es dann noch ein verspaetetes Mittagessen und danach die Heimreise per U-Bahn. Bis dahin haben wir die gesamte Strecke zu Fuss zurueckgelegt, die ich konservativ auf zehn Kilometer schaetzen wuerde. Gefuehlt waren es am Ende aber mindestens tausend Meilen – nicht weniger!
Der Gruppenzwang hat mich dann noch dazu gebracht fuenf Kilometer auf dem Laufband im Fitnessraum zu laufen, was sich zwar gut auf meine Seele auswirkt, mein Koerper mir aber wohl die naechsten zwei Tage nicht verzeihen wird. Morgen wollen wir grillen, das aktuelle Wetter wird uns da aber wohl eine Strich durch die Rechnung machen. Es bleibt spannend!
Tags: Sport, USA, Washington-D.C.