Ich

DSC_0075

Australische Handwerker

DSC_0004

Seit dem ich hier bin habe ich schon einige Geschichten über australische Handwerker gehört. In einem Punkt überschneiden sich aber alle: Handwerker trauen dem Kunden nicht über den Weg und kommen erst einmal kurz vorbei, um sich vom Schaden ein eigenes Bild zu machen – völlig unvorbereitet versteht sich.

Ein Arbeitskollege, zum Beispiel, meldete eine kaputte Fensterumrahmung im Bad, wo beim Duschen ständig Wasser hineinläuft und die Wand beschädigt. Der Handwerker kam fest entschlossen, mit nur einem Schraubenzieher bewaffnet dort and und stellte nur missmutig fest: “Hmm, da kann ich jetzt nichts machen!”

Alle Berichte, die mit zu Ohren kamen, endete mit dieser oder einer sehr ähnliche Pointe, ich habe mir aber nichts weiter dabei gedacht, als mein Duschkopf kaputt ging und ich dies bei der Hausverwaltung meldete.

Keine 48 Stunden später kommt Michael um 9 Uhr morgens bei mir reingestürzt, sprintet ins Badezimmer, hechtet in die Wanne und dreht das Wasser auf. Wasser verteilt sich überall im Bad, nur nicht in der Dusche. Michael schaltet das Wasser wieder aus und stellt zufrieden fest: “Du kriegst einen neuen Duschkopf, ich geh mal einen holen und bin in einer Stunde wieder da”.

Aha, klar, kann ich verstehen. Duschköpfe sind sperrig und umständlich zu transportieren und nach meiner vagen, telefonischen Beschreibung, dass mein Duschkopf kaputt sei, hätte das Problem ja auch ganz woanders liegen können. An der Heizung zum Beispiel. Wie viele vertrottelte Kunden haben da schon Mist am Telefon erzählt, und dann dieser auch noch mit deutschem Akzent. Was können die Deutschen schon, außer pünktlich sein? Eben, nix!

Da hätte ich an seiner Stelle auch keinen Duschkopf einfach mal so mitgenommen. Auch wenn der Auftraggeber ja doch manchmal richtig liegen könnte und man sich so sparen könnte noch mal wieder los zu juckeln … aber hey, das kommt so gut wie nie vor.

Tags:

Is schon Herbst?

DSC_0042

Ganz langsam, aber doch so, dass man es merkt, werden die Tage kürzer und die Temperaturen nehmen ab. Scheint die Sonne mal nicht wird es bereits so kühl, dass man sich einen leichten Pulli überziehen kann. Kommt dann doch noch mal die Sonne raus, brennt sie aber noch ganz schön. Ich bin mal gespannt, ob das nun wirklich der Ende vom Sommer war, oder ob es doch noch mal wieder so richtig warm wird.

Und nicht missverstehen: Strandwetter ist trotzdem noch …

DSC_0065

Tags: , ,

Zzzzzzssssssss

* will schlafen * kann nicht +++++ sssssssumm ssssSSSSUUUUMMM ***** S U M M ++++ Herr Gott noch mal, wo ist das !@#$ Insekektenspray?

Tags: ,

Einge Dinge Ändern Sich Nie

Ich sammele zum Beispiel immer soviel Wäsche, bis ich dann alles auf einmal Wasche und die ganze Wohnung mit feuchter Baumwolle zu pflaster – Na ja, wenigstens zu 80%. Früher konnte ich mir wenigstens den Wäscheständer von meinem Mitbewohner leihen, die Zeiten sind jetzt vorbei. Dafür kann ich mir unbehindert einen Hindernisparkour aus nasser Wäsche bauen.

Tags:

Gefährliche Tiere in Australien


[DirektAngriff]

Giftige Schlangen, Spinnen, Säugetiere? Ne, Pelikane sind die furchtlosesten Menschen-Killer Australiens.

Tags: ,

Die Blue Mountains

Am Sonntag sind wir früh morgens aufgestanden, um rechtzeitig gegen halb elf die Wohnung Richtung Blue Mountains zu verlassen. Normalerweise bin ich ja nicht so der früh Aufsteher, aber manchmal lohnt es sich halt doch. Wann bekommt man sonst schon mal die Gelegenheit Sydney von der Fähre aus in der prallen Mittagssonne zu sehen …

#SC_0212

Vom Hauptbahnhof fährt ein Zug stündlich nach Katoomba, wo sich die Scenic World befindet. Meinem Verständnis nach die Hauptattraktion der Blue Mountains. Hier findet man die Gesteinsformation der Three Sisters, Rundwanderwege, Wasserfälle und Seilbahnen für die Mädchen.

#SC_0308

Nachdem wir uns von ebenso einem hübschen Exemplar noch tagesaktuelle Informationen über die verschiedenen Wege und Schwierigkeitsgrade eingeholt haben, stürzten wir uns todesmutig den Giant Stairway hinab. Das ist wirklich nichts für Leute mit Höhenangst, habe ich mir sagen lassen. Ich weiss nicht, was das Problem an rund tausend steilen Stufen an einem Kliff ist?

#SC_0038

Vom Fuss der Stufen haben wir knapp eine Stunde zu den Furber Steps gebraucht. Wir hätten es auch in 10 Minuten geschafft, mussten aber zwischendurch immer mal wieder stoppen, um die Wasserfälle, Tiere und die Natur zu fotografieren. Nicht das mich so was interessiert, aber ihr wollt ja Fotos sehen.

#SC_0127

Die Furber Steps führen den Canyon ungefähr tausend Stufen wieder hoch. Wenn man nicht zu schnell hoch sprintet, kann man kurz einer der vielen Aussichtspunkten verweilen und beobachten wie Wasser über den Rand der Klippe nach unten fällt. Ich wollte eigentlich noch mal runter und wieder hochlaufen, um weniges etwas das Gefühl zu bekommen, mich körperlich ertüchtigt zu haben, Tom hatte aber Hunger und wollte endlich Fleisch bestellen.

#SC_0210

Ich habe mich seinem starken Willen gebeugt und wir sind über den Prince Henry Walk wieder zurück zum Echo Point gegangen, von dem aus wir gestartet sind. Wer sich für die persönliche Geschichte von Queen Elisabeth interessiert, wird voller Ehrfurcht die Aussichtspunkte betreten, an denen schon die Queen das Tal der Blue Mountains beobachtet hat. Der kalte Atem der Geschichte und das Wissen, das man den selben Boden teilt, auf dem die Queen erst vor 65 Jahren gestanden hat, beschert demjenigen dann eine Gänsehaut und bringt ihn an den Rand der Hyperventilation. Ich hab mir lieber ein Eis gekauft.

#SC_0023

Nachdem wir geschlagene 3 Minuten auf den Bus gewartet haben, hatten wir die Schnauze voll sind so schnell wir konnten die 2,5 Kilometer zum Stadtzentrum zurückgelaufen, wo sich jeder ein grosses Stück Fleisch mit einem Teller drauf bestellte. Dann kam aus heiterem Himmel der Zug und nach zwei Stunden waren wir wieder am Hauptbahnhof und gegen 23 Uhr dann zu Hause.

IMGP3004

Ein schöner Tag, ich hab nur leider nicht die Antwort auf die Frage gefunden, warum die Blue Mountains, Blue Mountains heissen. Tom meint es war nicht heiss genug, um die im Untergrund verborgenen Ölquellen zu entzünden. Ich vermute eher, dass sich die Berge früher einfach ständig ein hinter die Binde gekippt haben und so zurecht zu ihrem Spitznamen kamen.

IMGP3091

Fotos bei Flickr

Tags: , ,

Alles wieder gut gemacht

Die letzten beiden Wochenenden hatte es geregnet und ich hatte eine wunderbare Ausrede einfach im Bett/ auf der Couch liegen zu bleiben und die Wohnung nur fuer das allernoetigste zu verlassen: Essen. Auf der einen Seite ist es mal ganz schoen zu versacken, aber irgendwie ist es doch ziemlich unbefriedigend. Dafuer habe ich dieses Wochenende mit Tom Boden wieder gut gemacht.

Gestern sind wir von der Spit Bridge nach Manly gelaufen:


Spit Bridge to Manly in Groesser

Und heute waren wir in den Blue Mountains und haben einige Hoehen-”Kilometer” zurueck gelegt:


Blue Mountains in Groesser

Fotos muessen noch sortiert und noch geladen werden, kommen aber bald.

Tags: , ,

So ist das

Tags:

Der Spit Bridge Walk

Die Innenstadt von Sydney traegt die Abkuerzung CBD. Das steht fuer Central Business District, heisst also Zentraler Geschaefts Bezirk. Auf dem Landweg von Manly – wo ich wohne – bis zum ZGB faehrt man ueber den sogenannten Spit. Das ist eine Wasserschneisse, die das Land zwischen der Innenstadt und den noerdlichen Bezirken teilt. Heutzutage wird die Spit von einer Klappbruecke ueberschlagen, der Spit Bridge. Zwischen Manly und der Spit Bridge gibt es einen sehenswuerdigen Pfad, auf den es mich heute verschlagen hat.

DSC_0089

Es sind ungefaehr 12 Kilometer von der Bruecke bis zurueck nach Manly. Wir haben uns fuer den Weg Zeit gelassen und sind ganz gemuetlich gegangen. Obwohl die Sonne heute ziemlich gebrannt hat, war der Spaziergang sehr angenehm, weil der meiste Teil im Schatten der Baeume liegt, die den Pfad umsaeumen.

Ich kann jedem empfehlen einmal dort lang zu gehen, man wird an einigen Stellen mit atemberaubenden Aussichten belohnt.

Fotos gibt es wie gewohnt bei Flickr.

Tags: , , ,