Zwischenzeitlich auf der anderen Seite der Welt
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Meinem letzten Posting entnehme ich, dass ich am 21. Oktober nach Hause geflogen bin. Allerdings nicht ohne noch einen Tagesstopp in Singapur einzulegen, um Buerokratie zu erledigen.
Zurueck in Deutschland ist dann ansich nichts weiter aufregendes passiert. Man lebt sich halt doch wiedr schnell ein und die Arbeit hat mich drei Tage die Woche nach Darmstadt verschlagen. So war ich immer nur am Wochenende in Hamburg und hab mich viel auf dem Kiez herumgetrieben, was ja ansich auch mal nicht schlecht ist.
Zwischendurch haben mich lediglich das Finanzamt von Singapur und Deutschland ein wenig ausgebremst. Eine gute Gelegenheit sich mal mit den Doppelbesteuerungsabkommen auseinander zusetzen. Zum Glueck gibt es den auch mit Kommentaren und man kommt auch alleine ganz gut damit zu Recht. Hoffe ich wenigstens. Wenn es geht wuerde ich es gerne vermeiden verhaftet zu werden, wenn ich das naechste mal nach Singapur einreise.
Meine naechste Mission wird mich nun nach Washington D.C. verschlagen und ich habe vor wieder mehr darueber zu berichten.
Was fuer ein Tag
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales
Nicht nur dass ich heute meinen letzten harten Tag im derzeitigen Projekt hatte, nein! Ich war auch noch in einem australischen Pub und hab ein gepflegtes Feierabendbierchen getrunken – Freitags soll das mal erlaubt sein. Und ann ist auch noch die DVD geliefert worden. Was will man mehr?
Ich bin zwar kaum erst ueber das Intro hinaus, aber das hat es schon in sich. Kauf Muss!
Tags: Arbeit, Australien, Musik, Sydney
Projektende
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Mein erstes Projekt in Asien geht zu Ende, heute war mein letzter Tag. Zum Abschluss noch einmal ein paar Eindruecke.
Und jetzt geht es auf zu neuen Abenteuern an neuen Ufern. In zwei Wochen verlasse ich Singapur in Richtung Sydney.
Sachen packen
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Geplant war am Wochenende mit dem Packen anzufangen. Das hab ich aber leider nicht geschafft, kam ein bisschen Arbeit dazwischen. Sonntag Abend bin ich bei meinen Eltern zum Essen eingeladen gewesen, da bin ich dann so unruhig geworden, dass ich nach Hause fahren und mit dem Packen anfangen musste.
Ich hab dann einfach den großen Koffer geöffnet und alle Klamotten reingeschmissen. Daneben hab ich eine Kiste gestellt, in der ich alle anderen Sachen reingelegt habe, die ich noch unterbringen muss. Also zum Beispiel Kamera, Akku etc. Zusätzlich hab ich dann noch eine Liste gemacht, auf die ich die Dinge aufgeschrieben habe, die ich erst in letzter Minute packen kann. Sowas wie Zahnbürste und so weiter. Nun fühl ich mich deutlich vorbereiteter.
Was das Jahr wohl so bringt
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Nachdem ich mich heute noch etwas ausgeruht habe, wird es morgen an der Zeit auf's Gas zu drücken. Bereits in 12 Tagen werde ich meinen Flug nach Singapur antreten und dort für meine Firma arbeiten. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Angefangen beim Aufräumen und sauber machen, über organisatorisches, das noch erledigt werden muss (Wäsche, Packen), bis hin zu Treffen mit Verwandten und Freunden, um noch einmal Tschüß zu sagen. Die nächsten 12 Tage sind daher schon ziemlich vollgepackt mit Terminen und Aufgaben, die noch wahrgenommen bzw. erledigt werden wollen.
Ich bin total gespannt, was das Jahr bringen wird. Am Samsteg den 12. Januar geht es los und ich werde bis Mitte April in Singapur arbeiten. Zwischendurch werde ich um meinen Geburtstag herum noch einmal zurückkommen. Doch was wird danach passieren. Ich hoffe, dass ich weiterhin reisen darf. Je nach Erfolg von laufenden Projekten in Asien kann es sein, dass ich meinen Aufenthalt verlängere. Zudem kenne ich Asien überhaupt nicht, vielleicht gefällt es mir ja so gut, dass ich gerne auch so noch länger dort arbeiten möchte. Total gerne würde ich auch mal in den USA arbeiten. Die Möglichkeit dazu gibt es, vielleicht ermöglicht mir CoreMedia auch, dass dieser Wunsch wahr wird.
Ich bin gespannt und blicke voller Zuversicht auf das kommende Jahr. Aber natürlich hat das Herumreisen auch eine andere Seite der Medaille. Ich lasse Verwandte und Freunde zurück. Aber durch das Internet ist die Welt so klein geworden, dass die räumliche Trennung wohl nicht zu deprimierenden Zuständen führen wird. Ein bisschen Heimweh ist Gesund. Außerdem bekomem ich die Chance neue Bekannstschaften und Freunde zu machen. Darauf freue ich mich schon!
Was für ein Abend
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales
Ich könnte jetzt über alles mögliche schreiben. Zum Beispiel über den Lunch 2.0 heute in Hamburg oder den hinterher statt gefundenen Workshop mit Schülern und Mitgliedern der Handelskammer Hamburg. Statt dessen gibt es etwas anderes, das alles andere heute erlebte verdrängt.
Nach dem Workshop haben wir es uns noch in CoreMedias Chill-Out etwas gemütlich gemacht, um den Abend bei einem Bierchen ausklingen zu lassen. Später wollte ich dann meine Sachen aus meinem Büro holen und stelle mit Erschrecken fest, dass der Raum abgeschlossen ist. Ich hab keinen Schlüssel. Aber Björn ist ja auch noch da, der hat einen Schlüssel, aber ich ahne schon, dass er den nicht dabei hat. Wieso auch, man trägt ja auf der Arbeit nicht den Schlüssel mit sich rum, der letzte schließt die Tür ab. Und wer auch immer abgeschlossen hat, dachte wohl er sei der letzte, war er aber nicht!
Pessimistisch frage ich Björn nach seinem Schlüssel, er schüttelt nur traurig den Kopf. Aber hey, unser CEO ist auch noch da, der hat doch einen Generalschlüssel – den muss er doch haben! Pustekuchen, sein Schlüssel öffnet unsere Bürotür nicht, wir arbeiten anscheinend im Hochsicherheitstrakt von CoreMedia, und nur besonders bevollmächtigte Personen erhalten Zugang. Hab ich schon erwähnt, dass ich keinen Schlüssel habe?
Nächster Anhaltspunkt, Sven anrufen. Erstens hat er vorhin abgeschlossen, zweitens wohnt er von den übrigen Schlüsselbesitzern am nächsten an der Firma. Die anderen beiden in Schwarzenbek und Kiel. Weiter weg geht auch kaum. Doch keiner von uns hat Svens private Handynummer. Diese lässt sich auch durch uns nicht im Intranet-Wiki finden. Was nun?
Wir sind immer noch ruhig und in keinster Weise in Panik, obwohl sich in dem Raum alles befindet: Schlüssel, Jacken, Taschen, Geld … Als Fallback kommt gegen 23 Uhr die Putzfrau, die muss doch einen Schlüssel haben – muss sie doch, oder? Auf jeden Fall wollen wir nicht bis 23 Uhr warten und rufen den Sicherheitsdienst an, der hat bestimmt einen Schlüssel – also der muss doch jetzt wirklich einen Schlüssel haben.
30 Minuten später steht der Wachdienst bei uns im Büro – ohne Schlüssel. Er habe keinen, nur die Zugangskarte, die alle automatischen Türen öffnet, ohne die Alarmanlage auszulösen. Mist! Voller Mitleid verabschiedet sich der Wachmann wieder und wir sind immer noch keinen Schritt weiter. Ich will nicht im T-Shirt durch die Kälte nach Hause laufen.
Während wir auf die bestellte Piza warten, telefoniert Björn die Auskunft ab und versucht Telefonnummern herauszufinden. Bei einem Kollegen hat er endlich Glück und findet seine Festnetznummer. Er wohnt leider viel zu weit weg, um noch vorbeizukommen, aber vielleicht hat er die Handynummer von Sven. Er hat sie und wir rufen Sven an: Mailbox. So richtig überrascht uns das jetzt auch nicht mehr. Wir haben uns damit abgefunden bis 23 Uhr zu warten und ich rechne ehrlich gesagt auch damit, dass die Putzfrau dann genau den Schlüssel zu unserem Büro vergessen hat.
Björn hat zum Glück noch eine DVD dabei, die er nicht im Büro liegen hatte und wir wollen uns die Zeit mit Film schauen überbrücken, brauchen wir also nur noch einen Laptop. Nachdem wir etwas am Empfang herumgesucht haben, finden wir den Schlüssel zum Schrank in dem die Präsentationsnotebooks augbewahrt werden. Gerade als Björn den den Schrank aufschließt und ich den Laptop herausnehme fällt Björn ein Schlüsselbund ins Auge. Die unglaubliche Beschriftung: "Büro Support/IT". Man, das ist doch unseres.
Wir hetzen zu unserer abgeschlossenen Tür und Björn steckt den Schlüssel ins Schloß. Er traut sich aber nicht den Schlüssel gleich zu drehen, sondern starrt mich gebannt an. Wir atmen beide tief ein und halten die Luft an … der Schlüssel lässt sich drehen und die Tür schwingt auf. Wir gehen beide ohnmächtig zu Boden.
Ungefähr eine halbe Stunde später erwachen wir beide zeitgleich packen unsere Sachen und machen uns noch benommen auf den Heimweg.
Tags: Arbeit, Schwachsinniges
Bin ich ein chronischer Helfer?
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Computersucht
Mein Heimserver ist aufgrund eines Stromausfalls kaputt gegangen. Festplatte mal wieder korrupt. Junge, junge wie das nervt. Egal es ließ sich reparieren, nur danach stieß ich auf ein anderes Problem, das ich nicht lösen konnte. Hatte nicht einmal einen Ansatz für die richtigen Stichwörter für eine Websuche. Was tun, Foren? Ne, zu langsam. Chatten ist angesagt, IRC Client gestartet, #linux Chatroom aufgesucht. Letztendlich lief es darauf hinaus, dass mir niemand wirklich helfen konnte, ich aber statt dessen über zwei Stunden lang anderen Leuten bei Ihren Problemen geholfen habe. Support liegt mir anscheinend im Blut.
Tags: Arbeit
Entjungfert
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Ne, nicht das was ihr jetzt denkt! Heute morgen hatte ich den ersten Anruf während des Bereitschaftsdienstes. Ich mach das jetzt seit ca. einem halben Jahr, fast immer einmal im Monat und wurde bisher nie angerufen. Glück gehabt! Doch heute morgen um 6.30 Uhr hat es mich erwischt.
Zu erst einmal hab ich das überhaupt nicht verstanden, was da klingelt, was sich nicht wie mein Wecker anhört. Erst als ich das bimmelnde Handy in der Hand hatte, ist mir klar geworden, was gerade passiert. Das Problem ließ sich schnell lösen und ich gehör jetzt in die Riege derer, die aktiv 24×7-Dienst geleistet haben. Lasst die Sektkorken knallen!
Tags: Arbeit
Und wie geht’s so auf der Arbeit?
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Allgemein
Die Frage im Titel bekomm ich regelmäßig gestellt. Axel hat sehr schön zusammengefasst, was derzeit die Faszination ausmacht, bei CoreMedia zu arbeiten. Erstaunlich wie Motivation ensteht, wenn man das Gefühl hat aktiv mitgestalten zu können und man immer ein offenes Ohr findet.
Tags: Arbeit




