Artikel getagged mit ‘Asien’

Tauchen in Malaysia

Nun hab ich ja schon fast einen Monat nichts mehr geschrieben. Das liegt tatsächlich daran, dass eigentlich nichts besonderes passiert ist. Ich war zwischen durch mal zu Hause in Hamburg und hab meinen Geburtstag gefeiert. Ansonsten gab es viele administrative Sachen zu erledigen und nach einer kurzen Woche bin ich schon wieder zurück nach Singapur geflogen.

Das Wetter war nicht besonders berauschend – es regnet zur Zeit ziemlich viel. Außerdem hatte ich beruflich einiges um die Ohren, so dass ich keine Ausflüge unternommen habe. Das sollte sich aber letztens Wochenende ändern. Ein Tauchausflug nach Pulau Dayang in Malaysia stand an.

Ich hatte schonmal vor Jahren in Deutschland mit einer Tauchgrundausbildung angefangen, die ich dann aber abgebrochen habe. Zu guter letzt stand nämlich ein Tauchgang im freien an, zu dem ich mich im Januar bei bestem Willen nicht durch ringen konnte.

Da ist die Sache in Malaysia schon eine ganz andere Nummer, das Wasser hatte angenehme 29°C und es gibt natürlich einiges mehr zu sehen, als in einem deutschen See, der Ost- oder Nordsee. Schließlich tümmeln sich in den tropischen Gewässern so ziemlich alle berühmten aquatischen Lebewesen, von denen man so hört.

Pulau Dayang kann ich als Tauchresort nur empfehlen. Die Insel liegt weiter ab vom Schuss, so dass man mit Mobilfunk gar nicht und mit Strom von 20 Uhr bis 8 Uhr rechnen kann. Dafür gibt es um die Inseln Pulau Dayang und Pulau Aur herum wunderschöne Spots zum Tauchen. In oder um die Korallenriffe herum tummeln sich Schildkröten, Baracudas, Stachelrochen, Mantarochen und sogar Haie. Im Korrallenriff gibt es neben riesigen Muscheln auch Clownfische (Nemo), Rotfeuerfische und zur Paarungszeit aggressive Drückerfische. Letztere sorgen immer wieder für Aufregung und erinnern eher an bissige Hunde.

Die Oberwassergegend bietet traumhaft weiße Palmenstrände und super Wetter. Als Local ist das wahrscheinlich nicht zu verstehen, aber wir Europäer geraten schon mal in Helle Aufregung darüber Nachts nur mit Badehose bekleidet auf dem Deck des Bootes in der milden Brise die Küste entlang zu schippern.

Fotos folgen sobald ich in deren Besitz bin. Die Bilder der Fuji-Einweg-Unterwasserkamera müssen erst noch entwickelt werden.

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Dritte Welt 2.0

Keine Bürgersteige, heruntergekommene Häuserfasaden und im Restaurant Hygienevorschriften aus dem letzten Jahrhundert. Das alles ist ertragbar, hat sogar irgendwie Charme. Aber unzuverlässige Internetverbindung und ständig unterbrochene Mobilfunkverbindungen geht gar nicht! Jetzt weiß ich, was die mit dritte Welt meinen.

(Hab 12 18* Minuten gebraucht diesen Artikel zu publizieren, aus einem modernen Hotel aus Taiwan!)

* Musste die Verbindung zum Speichern noch mal manuell wieder erneuern.

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Taiwan

Am Samstag sind wir in Taiwan angekommen unsere Arbeit führt uns nach Jhongli, das nicht weit von Taipei entfernt liegt. Um nicht jeden Tag soweit zu pendeln haben wir uns hier in einem Hotel eingebucht. Jhongli ist eine typische taiwanesische Stadt mit fasznierender Ambivalenz. Schillernde Leuchtreklame trifft auf total heruntergekommene Häuserfasaden, idylisch angelegte Parks liegen direkt neben einem offenen Schrottplatz.

Zu Fuss geht hier keiner, wie auch? Es gibt keine Bürgersteige oder nur sehr sporadisch. Typischerweise endet die Straße zu beiden Seiten direkt an der Häuserfront, davor ist nur ein schmaler Streifen, der für Motorroller reserviert ist. Der Streifen wird aber auch gerne von Anwohnern als Parkplatz benutzt. Als Fussgänger muss man sich vorsichtig auf diesem Seitenstreifen bewegen und parkende Autos umrunden. Dabei muss man gleichzeitig darauf achten nicht von Autos oder Rollern über den Haufen gefahren zu werden.

Gerade bei Rollern ist das manchmal gar nicht so einfach, Straßenregeln werden eher flexibel interpretiert. Und wenn man dann erkennt, was der Rollerfahrer für ein Manöver ausführt ist es meistens schon zu spät. Sehr beliebt ist zum Beispiel das bei Rot-Nach-Rechts-Alibi-Abbiegen, um dann in einem Halbkreis um die Fussgänger herumzufahren, die gerade die Straße überqueren. Nach einer weiteren Rechtsschleife ist man dann wieder auf der urpsrünglichen Straße und fährt geradeaus weiter. Ein geschickter Schachzug die rote Ampel zu umgehen.

Dazu muss man allerdings sagen, dass die Fussgänger wir waren. Ich hab noch niemand anderen hier herumschlendern sehen. Rollerfahren scheint das unterste der Fortbewegungsmethode zu sein. Ich hab schon Polizisten auf Rollern Streife fahren sehen. Das ist irgendwie wenig respekteinflößend und ich musste schon etwas lächeln, als der Polizist nach vorne gebeugt auf seinem Roller um die Ecke kam. Hat was von Jugendliche, die durch aerodynamische Sitzhaltung versuchen das allerletzte aus ihrem Fahrzeug herauszuholen.

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Frohes Neues Jahr

Der Mondkalendar sagt, das heute Silvester ist und morgen beginnt das neue chinesische Jahr. Chinese New Year wird auch in Singapur gefeiert und so sind morgen und übermorgen Feiertage. Heute Abend gibt es dann ein schönes Feuerwerk. In China hat man zu Neujahr sogar zwei Wochen frei. Daran sollten wir uns mal ein Beispiel nehmen. Zwei Wochen frei zu Weihnachten und Neujahr würden mir auch gefallen.

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Ni hao! Wo shi Bi En.

- Hallo! Ich bin Björn

Heute hatte ich meine erste Mandarinstunde. In der Firma von Jens ist jemand abgesprungen und ich konnte ihren Platz einnehmen und habe nun jeden Montagabend Unterricht in Mandarin. Die Grammatik ist wirklich recht simpel, aber die Aussprache macht einem echt zu schaffen.

Es gibt mindestens vier verschiedene Intonationen, eigentlich sogar fünf. Als Erwachsener versucht man da viel zu rational ran zu gehen und versucht sich zu erklären, warum das nun so ist. Das blockiert einen eigentlich, einfach nachsprechen und nicht hinterfragen wäre besser.

Ich kann mich und andere jetzt auf chinesisch vorstellen und danach fragen. Außerdem kann ich guten Tag sagen und fragen wie es jemandem geht. Nicht schlecht. Ich hoffe ich vergesse das nicht gleich wieder. Von nun an ist fleißiges Üben angesagt.

Hen gao xing jian dao ni. – Nett dich kennen zu lernen.

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Mein chinesicher Name

So, ich hab jetzt auch einen chinesischen Namen, dank meinem Kollegen Chee Wee: