Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Am Sonntag sind wir früh morgens aufgestanden, um rechtzeitig gegen halb elf die Wohnung Richtung Blue Mountains zu verlassen. Normalerweise bin ich ja nicht so der früh Aufsteher, aber manchmal lohnt es sich halt doch. Wann bekommt man sonst schon mal die Gelegenheit Sydney von der Fähre aus in der prallen Mittagssonne zu sehen …
Vom Hauptbahnhof fährt ein Zug stündlich nach Katoomba, wo sich die Scenic World befindet. Meinem Verständnis nach die Hauptattraktion der Blue Mountains. Hier findet man die Gesteinsformation der Three Sisters, Rundwanderwege, Wasserfälle und Seilbahnen für die Mädchen.
Nachdem wir uns von ebenso einem hübschen Exemplar noch tagesaktuelle Informationen über die verschiedenen Wege und Schwierigkeitsgrade eingeholt haben, stürzten wir uns todesmutig den Giant Stairway hinab. Das ist wirklich nichts für Leute mit Höhenangst, habe ich mir sagen lassen. Ich weiss nicht, was das Problem an rund tausend steilen Stufen an einem Kliff ist?
Vom Fuss der Stufen haben wir knapp eine Stunde zu den Furber Steps gebraucht. Wir hätten es auch in 10 Minuten geschafft, mussten aber zwischendurch immer mal wieder stoppen, um die Wasserfälle, Tiere und die Natur zu fotografieren. Nicht das mich so was interessiert, aber ihr wollt ja Fotos sehen.
Die Furber Steps führen den Canyon ungefähr tausend Stufen wieder hoch. Wenn man nicht zu schnell hoch sprintet, kann man kurz einer der vielen Aussichtspunkten verweilen und beobachten wie Wasser über den Rand der Klippe nach unten fällt. Ich wollte eigentlich noch mal runter und wieder hochlaufen, um weniges etwas das Gefühl zu bekommen, mich körperlich ertüchtigt zu haben, Tom hatte aber Hunger und wollte endlich Fleisch bestellen.
Ich habe mich seinem starken Willen gebeugt und wir sind über den Prince Henry Walk wieder zurück zum Echo Point gegangen, von dem aus wir gestartet sind. Wer sich für die persönliche Geschichte von Queen Elisabeth interessiert, wird voller Ehrfurcht die Aussichtspunkte betreten, an denen schon die Queen das Tal der Blue Mountains beobachtet hat. Der kalte Atem der Geschichte und das Wissen, das man den selben Boden teilt, auf dem die Queen erst vor 65 Jahren gestanden hat, beschert demjenigen dann eine Gänsehaut und bringt ihn an den Rand der Hyperventilation. Ich hab mir lieber ein Eis gekauft.
Nachdem wir geschlagene 3 Minuten auf den Bus gewartet haben, hatten wir die Schnauze voll sind so schnell wir konnten die 2,5 Kilometer zum Stadtzentrum zurückgelaufen, wo sich jeder ein grosses Stück Fleisch mit einem Teller drauf bestellte. Dann kam aus heiterem Himmel der Zug und nach zwei Stunden waren wir wieder am Hauptbahnhof und gegen 23 Uhr dann zu Hause.
Ein schöner Tag, ich hab nur leider nicht die Antwort auf die Frage gefunden, warum die Blue Mountains, Blue Mountains heissen. Tom meint es war nicht heiss genug, um die im Untergrund verborgenen Ölquellen zu entzünden. Ich vermute eher, dass sich die Berge früher einfach ständig ein hinter die Binde gekippt haben und so zurecht zu ihrem Spitznamen kamen.
Fotos bei Flickr
Tags: Australien, blue mountains, wandern
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Die letzten beiden Wochenenden hatte es geregnet und ich hatte eine wunderbare Ausrede einfach im Bett/ auf der Couch liegen zu bleiben und die Wohnung nur fuer das allernoetigste zu verlassen: Essen. Auf der einen Seite ist es mal ganz schoen zu versacken, aber irgendwie ist es doch ziemlich unbefriedigend. Dafuer habe ich dieses Wochenende mit Tom Boden wieder gut gemacht.
Gestern sind wir von der Spit Bridge nach Manly gelaufen:
Spit Bridge to Manly in Groesser
Und heute waren wir in den Blue Mountains und haben einige Hoehen-”Kilometer” zurueck gelegt:
Blue Mountains in Groesser
Fotos muessen noch sortiert und noch geladen werden, kommen aber bald.
Tags: Australien, faul, Syndey
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Die Innenstadt von Sydney traegt die Abkuerzung CBD. Das steht fuer Central Business District, heisst also Zentraler Geschaefts Bezirk. Auf dem Landweg von Manly – wo ich wohne – bis zum ZGB faehrt man ueber den sogenannten Spit. Das ist eine Wasserschneisse, die das Land zwischen der Innenstadt und den noerdlichen Bezirken teilt. Heutzutage wird die Spit von einer Klappbruecke ueberschlagen, der Spit Bridge. Zwischen Manly und der Spit Bridge gibt es einen sehenswuerdigen Pfad, auf den es mich heute verschlagen hat.
Es sind ungefaehr 12 Kilometer von der Bruecke bis zurueck nach Manly. Wir haben uns fuer den Weg Zeit gelassen und sind ganz gemuetlich gegangen. Obwohl die Sonne heute ziemlich gebrannt hat, war der Spaziergang sehr angenehm, weil der meiste Teil im Schatten der Baeume liegt, die den Pfad umsaeumen.
Ich kann jedem empfehlen einmal dort lang zu gehen, man wird an einigen Stellen mit atemberaubenden Aussichten belohnt.
Fotos gibt es wie gewohnt bei Flickr.
Tags: Australien, Manly, spazieren, Sydney
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales
Da sitze ich hier ganz gemuetlich und geniesse meinen Feierabend, ploetzlich bricht die Hoelle aus. Der Feueralarm geht los mit einem ohrenbetaeubendem Laerm. Keine 10 Minuten spaeter ist die Feuerwehr da und schaltet ihn wieder aus. Falscher Alarm!
Was lernen wir daraus?
DOH!
Tags: Australien, feuer
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Heute habe ich das erste mal richtige Fortschritte beim surfen gemerkt. Paddeln geht schon etwas besser und ich bin nicht mehr gleich KO. Ausserdem habe ich ein deutlich besseres Gefuehl fuer das Brett entwickelt und falle nicht mehr staendig runter beim Paddeln oder drauf Sitzen (nur noch manchmal). Dafuer habe ich aber komplett vergessen, wie man eine Welle nehmen muss. Ich glaube durch Anfaengerglueck hat das am Anfang ein paar mal ganz gut geklappt. Heute war einfach nur frustrierend, alle Wellen sind unter mir durch und alle anderen Surfer neben mir – auch alles Anfaenger – reiten froehlich drauf los. *Gnarg*
Tags: Australien, Manly, Surfen
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Staendig werde ich gefragt, ob dass denn hier mit den Tieren und Insekten wirklich so schlimm ist. Irgendwie denken alle, wenn sie an Australien denken, direkt erst einmal an “GIFT”! Dann an Beuteltiere und dann irgendwie an Outback.
Das Australien aber zum Beispiel die groesste Wildkamelpopulation der Welt hat, dass weiss niemand. Und dass das Schnabeltier ungefaehr so gross ist wie meine Hand, damit rechnet auch kaum jemand. Um die Nachfragerei ein fuer alle mal zu beantworten, hier ein Video das ungefaehr zeigt, was ich jeden Abend nach Feierabend mache, wenn ich nach Hause komme:
Tags: Australien, Insekten, Syndey
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Heute war ich das erste mal bei vollem Bewusstsein surfen. Bisher habe ich das schlaftrunken um 6 Uhr morgens gemacht. Vorhin hatte ich dann aber endlich mal die Gelegenheit anderen Surfern aufmerksam zu zu schauen. Was mir fehlt ist Technik, Übung, aber vor allem Muskeln. Ich komme beim Paddeln überhaupt nicht voran, während andere mit eleganten Paddelschlägen an mir vorbei rasen.
Woran liegt’s? Wenn man mit dem Bauch auf dem Surfbrett liegt, ein Hohlkreuz macht und dann eine Armbewegung wie beim Kraulen ausführt, so dass die arme im 90 Grad Winkel am Brett vorbeigeführt werden, dann werden Muskelgruppen beansprucht, die ich noch nie im meinem Leben gebraucht habe. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass ich die Muskeln bisher gar nicht besitze.
Daher ist es doch wohl nur verständlich, dass ich jeweils Links und rechts einen Paddelschlag ausführen kann und danach physikalisch nicht mehr in der Lage bin die Bewegung zu wieder holen. Daher weiche ich auf eine ähnliche Armbewegung aus, die zwar auch sehr anstrengend ist, von der ich aber bestimmt so 14 Wiederholungen schaffe. Das blöde ist nur, die Bewegung ist völlig ungeeignet, um Antrieb zu erzeugen. Nach 14 unbeholfenen Schlägen bin ich also völlig KO und frustrierenderweise keinen Meter voran gekommen.
So wird das mit dem Weltmeistertitel im Surfen nächstes Jahr wohl nichts.
Tags: Australien, Surfen
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales
Normalerweise bin ich ja ein echter Langschlaefer und den Wecker vor 9 Uhr zu stellen ist zwecklos. Aber selbst danach bediene ich noch bis zu einer Stunden den Snooze-Knopf, um mich umzudrehen und weiter zu doesen. Seit ich in Australien bin, versuche ich aber den Vorteil, den mir der Jetlag verschafft hat, auszunutzen und stehe morgens um 6 auf. Bisher klappt das auch ganz gut, und ich zeige noch keine Tendenz wieder in mein altes Verhaltensmuster zu fallen (sind auch erst 1,5 Wochen). Dafuer wird man dann morgens kurz nach Sonnenaufgang mit der glitzernden Skyline vom Sydney CBD belohnt wenn die Faehre in die Bucht vom Hafen einbiegt.

Mal sehen wie lange die Motivation reicht.
Tags: Australien, Sydney
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales
Nach ueber einer Woche in Manly habe ich es dann doch endlich geschafft mir ein Surfbrett zuzuelegen.
*Fanfaren* Tadaaa:

Leider waren heute absolut keine Wellen am Laufen. Der Pazifik hat sich benommen wie die Nordsee. Wirklich unerhoert, morgen frueh versuche ich noch mal mein Glueck. Hoffentlich sind die Wellen staerker und ich kann das Board einweihen.
Tags: Australien, Manly, Surfen
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Fuer alle die sich vielleicht fragen, was ich eigentlich gerade so mache
CoreMedia stellt ABC eine robuste und flexible strategische Plattform für Online-Publikationen zur Verfügung, die der Rundfunkgesellschaft die Einführung, Bereitstellung und Umsetzung einer Reihe von Websites in den kommenden Monaten und Jahren erleichtern.

Tags: Australien, Sydney