St. Pauli Slang im neuen Jahrtausend

Wer kennt Ihn nicht, den typischen Hamburg St. Pauli Slang, der so klingt, als spräche ein Zuhälter. Bekanntester Sprecher in den Medien dürfte Mike Hansen sein, dargestellt durch Olli Dietrich. Sätze wie "Sag mal brennst du oder was?" oder "Mach dich mal gerade" werden mit einem S-Sprachfehler zum artikuliertem Klischee.

Jetzt ist es an der Zeit die Tradition in das neue Jahrtausend zu führen. Schon länger liegt das Assideutsch im Trend und es werden Bücher wie "Ich mach dich Messer" veröffentlicht, die sich mit der neuen Sprachkultur auseinander setzen. Im Zentrum stehen hier das Beleidigen der Familie und Angreifen der Ehre des Gegenüber. Der typische Vertreter dieser Anfeindungen dürfte die kurze Erwiederung "Deine Mudda!" sein.

Nun, Sebastian ist schon seit längerem dem "Mudda"-Trend verfallen und denkt sich täglich, nein stündlich, neue Beleidigungen aus. Hochaktuell

Deine Mudda hat Homezone in der Herbertstraße!

St. Pauli 2.0, herrlich! 

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Trinkgeld

Stilvoll Trinkgeld geben ist gar nicht so einfach wie man denkt. Gestern wurde ich Zeuge zweier missglückter Versuche.

Versuch Nummer eins, eine Horde Touristen aus Bayern bestellt Cocktails und Bier. Der Gesamtpreis der Bestellung € 30,70. Einer der Jungs lädt die anderen ein, bezahlt die Rechnung und gibt großzügig Trinkgeld: "Mochen's 31!"

Versuch Nummer zwei. Zwei Männer betreten die Bar, deutlich sichtbar haben beide die Lampen an. Einer der beiden bestellt zwei Gin Tonic, das macht dann € 11,40. "Mach mal 12", sagt er und gibt der Thresenbedienung einen 10 Euro Schein. Die guckt kurz verdutzt, klärt den Spender dann aber umgehend darüber auf, dass dann noch zwei Euro fehlen. Dieser dreht sich völlig überrascht zu seinem Kumpel um und fragt: "Hast du noch zwei Euro?"

Yell

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Wieder mal Feierabend …

… und wieder mal Bierchen und Kickern ;)

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Auto?

Es ist ja nicht so, dass ich meine Auto gar nicht mehr benutze. Ich weiß nur nicht mehr, wann ich es zuletzt benutzt habe. Als ich gerade auf dem Heimweg war, hat sich mir die Frage aufgedrängt, wo es eigentlich steht. Ich bin die üblichen Seitenstraßen abgegangen und da war es nicht.

Ey dude. where’s my Car? (Auflösung folgt)

Nachtrag: Hab mein Auto gefunden. Es stand in einer Straße in der ich sonst nie parke. Wie konnte ich das vergessen? Naja, hauptsache ich hab’s wieder

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Hier wird nicht aufgeräumt

Den Tisch, den Marco und ich letzte Woche in Rosis Bar zerstört haben, ist immer noch nicht repariert. Tststs!

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Kiezblogging

Ich glaube ich führe eine neue Rubrik ein: Kiezblogging. Das passiert immer dann, wenn ich unterwegs bin und mir etwas komisches passiert, das ich sofort bloggen muss.

So wie eben gerade. Normalerweise bin ich sehr gut in der Lage das Herrenklo zu identifizieren. Selbst wenn ich stark angetrunken bin. Nur eben gerade ist mir da ein Faux Pas passiert. Eh ich es mir versah saß ich auf dem Damenklo. Wow, wie sauber, und das um diese Uhrzeit. Da kann man was machen, da gibt es bestimmt etwas von Ratiopharm

Spaß beiseite. Meine größte Sorge war es ungesehen ebenso von diesem Örtchen zu verschwinden, wie ich gekommen war. Mathematisch bin ich an die Sache herangegangen: wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit, das jetzt gerade jemand kommt? Also los!

Es hat funktioniert. Mathe ist wirklich das Größte. Ich liebe es

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