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Besuch in Orange


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Versuch zwei von mir irgendwo hin zu navigieren. Das hat schon deutlich besser geklappt als letztes mal, vor allem weil wir diesmal auch gelandet sind. Das kann man übrigens schön in der Karte sehen. Die linke Schleife ist der Landeanflug.

Blau ist die geplante Route, rot ist das was ich wirklich geflogen bin. Die blaue Linie nach Katoombo stimmt nicht, die zeigt nämlich auf den Flughafen da, da wollten wir aber nicht hin. Die rote Linie ist genauer, wir sind da über einen Peilsender geflogen.

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Wo geht es denn hier nach Crookwell?

Nach etwas längerer Flugpause, bedingt durch WM, Krankheit und schlichter Faulheit, habe ich heute endlich meinen ersten Navigationsflug gehabt. Ich hab das ganze per GPS aufgezeichnet und diese Karte daraus erstellen lassen:


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Zugegeben, das ganze sieht ein bisschen eierig aus, dafür ist das aber komplett ohne neumodischen Schnickschnack wie GPS oder anderweitige Triangulation entstanden. Einzige Hilfsmittel: eine Karte, Bleistift, Anspitzer, Lineal, Taschenrechner, Radiergummi und Uhr. Ja, man trägt jetzt wieder Armbanduhr.

Zuerst einmal bereitet man den Flug vor und malt sich hübsche gerade Linien von Punkten A nach B, die man gerne anfliegen möchte. Dann liesst man die Entfernungen und Richtungen ab und berechnet mit Hilfe des Wetterberichts – insbesondere dem Wind – wie lange man von A nach B braucht und nimmt sich dann ganz fest vor eine gerade Linie zu fliegen.

Das gestaltet sich in der Praxis allerdings etwas komplexer, als ich es von Computerspielen gewohnt bin. Auf den Linien, die man sich in der Karte einzeichnet macht man sich Markierungen, wo man erwartet zu einer bestimmten Uhrzeit zu sein (man weiss ja wie schnell man plant zu fliegen). Und dann guckt man aus dem Fenster und versucht herauszufinden ob man wirklich dahin fliegt, wo man hin wollte.

Auf Flugkarten sind deshalb auch markante Merkmale eingezeichnet: grosse Strassen, Flüsse, Bahnstrecken, Radiotürme, Stromleitungen, Minen, und auch grosse Fabriken, die man eindeutig als solche erkennt. Ich erkannte auf der kannte, dass sich links von uns Windkrafträder befinden müssen. Und versuchte verzweifelt diese zu finden. Mein Fluglehrer hat sich zu dem Zeitpunkt dazu entschieden mich nicht darüber zu informieren, dass das Symbol auf der Karte mitnichten für Windkrafträder steht, sondern für eine Mine. Statt dessen verkündet er mir voll Genuss, dass ich in die Falsche Richtung fliege. Sadist! Nächstes mal werde ich absichtlich immer hoch und runter fliegen und ganz unschuldig tun. Hoffentlich wird ihm schlecht.

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Die Gegend kennen lernen

Heute habe ich begonnen die Trainingsarea kennen zu lernen. Es gibt ein paar Punkte in der Umgebung, ueber die man fliegen muss, wenn man auf dem Flugplatz in Camden landen moechte. Man muss sich dann, wenn man einen der Punkte erreicht hat, beim Tower melden und seine Absicht zu landen uebermitteln. Auf der Karte kann man sehen, wie wir drei der Punkte in der Umgebung angeflogen und umkreist haben, um dann zum Flugplatz “zurueck zu stuerzen”.


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Immer schön im Kreis

Wenn man lernt ein Flugzeug zu fliegen, dann verbringt man einen Grossteil des Trainings damit immer im Kreis zu fliegen. Starten, einmal rum, landen, gleich wieder Gas geben und abheben. Immer und immer wieder. In Fliegersprache nennt man das einen Circuit. Hier kann man sehen, wie ich gestern immer schön um Pudding geflogen bin.


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Circuits

Heute habe ich endlich mal daran gedacht meine Kamera mit zum fliegen zu nehmen. Dank Timmy, der hinten sass und aufgepasst hat, dass ich keinen Scheiss baue, gibt es meine Landung auch auf Video dokumentiert:

Touch’n'Go auf Landebahn 26 in Camden:

Meine Landung auf dem Gras Strip in Camden:

Fotos gibt es hier.

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