Was tun die nur in unser Wasser rein?

Hihi: “Und es weiß doch jeder, dass das vor 20 Jahren noch nicht so war.”

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Einge Dinge Ändern Sich Nie

Ich sammele zum Beispiel immer soviel Wäsche, bis ich dann alles auf einmal Wasche und die ganze Wohnung mit feuchter Baumwolle zu pflaster – Na ja, wenigstens zu 80%. Früher konnte ich mir wenigstens den Wäscheständer von meinem Mitbewohner leihen, die Zeiten sind jetzt vorbei. Dafür kann ich mir unbehindert einen Hindernisparkour aus nasser Wäsche bauen.

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Hear Hear

  1. Go to UrbanDictionary.com
  2. Do a search for your first name
  3. Post the result:
  1. Noun. European sex symbol. Known for being suave, charming, and a big tease.
  2. Björn is the swedish word for bear.
  3. Blond hair, blue eyed male, totally hot!!! Musically talented, has a lot of emotion but hides it well. Sees people for what they really are dispite flaws.

“If it is on the Internet it must be true.”

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Fliegen, nix is schoener … oder?

Ich sitze gerade im Lufthansaflug 403 von Newark, New Jersey nach Frankfurt am Main. Wir befinden  uns auf Reiseflughoehe, was laut Airshow 11277 Meter entspricht. Es sind noch 3:33 Stunden bis Frankfurt und ich kann sehen wie schnell wir gerade fliegen, wieviel Uhr es am Ankunftsort ist und so weiter und so fort. Echt super das System, nur schade dass es so langweilig aussieht. Da gibt mein iPhone mit Google Earth mehr Eyecandy her und interaktiv ist die Airshow in keinster Weise. Damit koennte man sich wunderbar die Zeit vertreiben. Alles in 3D, interaktiv und mit Multi-touch-screen; Na, ihr wisst schon, mit 2 Fingern zoomen und das Bild drehen etc. Dann noch den Aufenthaltsort von anderen Flugzeugen einbetten, das aktuelle Wolkenbild und Wetter als zusaetzlichen Layer einblenden und wer braucht dann noch Filme?

Mit diesem Flug knacke ich dieses Jahr die 70 000 Flugmeilenmarke. Und bisher ist alles ganz fluffig gelaufen und ich kann mich nicht daran erinnern, einen unangenehmen Flug gehabt zu haben. Natuerlich abgesehen von den ueblichen Economy Class Problemen: Beinfreiheit? Pustekuchen! Auf das Tischchen passt gerade mal das Tablett mit dem Essen, das man dann aber trotzdem nicht verspeisen kann ohne sich gehoerig voll zu sauen oder total bescheuert auszusehen, weil der Raum fuer den Armeinsatz mit Ellenbogen fehlt. Ein Laptop passt da erst recht nicht rauf und wenn der Vorderman seinen Sitz zurecklehnt, dann geht gar nichts mehr. Wobei zuruecklehnen ja eigentlich auch quatsch ist. Ich denke eher, dass der Sitz eine natuerlich-ergonmische Haltung erst ermoeglicht wenn er zurueckgelehnt ist. Die aufrechte Stellung, die man bei Start, Landung und dem Herumgurken auf dem Flughafen einstellen muss, erfordert ja eher, dass man gekruemmt nach vorne sitzt.

Aber ich will ja eigentlich gar nicht darueber meckern, denn normalerweise komme ich damit ganz gut klar und nehme das eher sportlich. Zurueckblickend habe ich aber vielleicht auch einfach Glueck gehabt. Denn bisher hiess es immer Mensch gegen Maschine; Ich gegen das Flugzeug bzw. die Wetterverhaeltnisse. Noch nie hatte ich wirkliche Probleme mit anderen Passagieren, aber jetzt gerade habe ich irgendwie die Arschkarte gezogen.

Die eineinhalb Reihen vor mir hat eine 7-koepfige Familie eingenommen, deren 6 Saeuglinge die ganze Zeit schreien. Vielleicht ist es auch eine 3 koepfige Familie mit einem Baby. Das Verhaeltnis und der Laermpegel geben auf die tatsaechliche Anzahl keinen Rueckschluss. So gesehen koennten es auch 100 Babies in 10 Flugzeugen mit 98 Eltern sein.

Dann sitzt ein Typ neben mir, der so ganz komiche Kopfhoehrer hat, die ich noch vom Ende der 90er aus der  U-Bahn kenne. Ihr wisst schon diese Dinger, die man aufhat und selbst wenn die gar nicht so laut fuer den Traeger sind, wird das Hi-Hat volle Pulle in die Umgebung geschallt und man hoert dann so ein ambientes TzTzTzTzTzTzTzTz. Das ist so dermassen penetrant, dass es sogar das Geraeusch des Jetantriebes uebertoent und sogar meine ansich nach aussen abdichtenden In-Ohr-Kopfhoehrer ueberlistet und den Teil meines Gehirns ueberreizt, der fuer Unruhe und Aggression verantwortlich ist.

Wer mich kennt, weiss das ich voll gegen laestern bin, das gehoert sich nicht. Aber bei meinem Sitznachbarn werden bei mir ganz andere Wertemuster aktiviert. Nachdem er die Augen mal kurz zu gemacht hat, geht das Gesaege los. Ich erkenne ein Muster und stelle sofort eine symbiotische Verbindung zwischen Kopfhoehrern (siehe oben) und Besitzer her. Der Penetranz mit der die Kopfhoerer hohe Toene in die Umwelt blasen, steht der Besitzer in puncto tiefen Toenen in nichts nach. Und was traegt der eigentlcih fuer einen komischen Pulli, der oben am Ausschnitt so eine halbmondfoermige dunkle Flaeche hat. Ist das jetzt in … iiiihhh! Das ist eine Sabberlache, die kontinurierlich von einem FLuss getraenkt wird, der seinem linken Mundwinkel entspringt. An diesem Punkt habe ich schon richtig Kopfschmerzen und stelle mir vor, wie es eigentlich waere jetzt mal Amok zu laufen. Was fuer ein Gefuehl waere das, jetzt mal voellig auszurasten und die aufgestaute Gewalt zu entfesseln? Einfach mal loslassen!

Der rationale Teil meines Gehirns entscheidet natuerlich, dass es doch irgendwie besser fuer die Zukunftsgestaltung waere, einfach ruhig sitzen zu bleiben. Irgendwie ist man im Knast oder sogar erschossen, schon ganz schoen in seiner Bewegungsfreiheit eingeschraenkt.

- “Woha, was riecht den jetzt hier so merkwuerdig nach verottendem Knoblauch? Nicht wirklich, oder?”

Doch, doch! Mein Sitznachbar hat aufgehoert zu schnarchen, aber nur weil der die Kopfposition angepasst hat, so dass seine ausgeatmete Luft nun direkt an meiner Nase vorbei muss.

*klick*

Jetzt reicht’s entscheide ich, reisse der vorbeigehenden Stewardess die Nylonstrumpfhose von den Beinen und werfe ihr diese mit einer fluessigen, oftmals geprobt wirkenden, Bewegung so um den Hals, dass ich sie in der Geisel-Haltung habe. Die harte Ausbildung im Consulting-Camp macht sich endlich bezahlt. Ein Airmarshall der ploetzlich neben mir aufspringt und sich zu erkennen gibt, koepfe ich mit einem Drehkick, wobei ich die Stewardess natuerlich ueber meinen Kopf heben muss, um die noetige Beinfreiheit zu bekommen. Dabei verhakt sie sich etwas an den oberen Stauraeumen und durch das Drehmoment reisst es ihr die Beine ab. Die anschauliche und uebertriebene Gewalt schockt alle anderen Passagiere, und sie starren mir mit offenen Muendern entgegen und kriegen keinen Ton heraus. Endlich mal Ruhe zum nachdenken. Ich entscheide mich dazu die Passagiere  der ersten Klasse in die Kueche des Flugzeugs umzusetzen und weise das Personal an mich fortan nicht mehr zu stoeren.

Der Rest des Fluges verlaeuft sehr friedlich und ich stelle fest, dass die erste Klasse viel mehr Filme zur Auswahl hat und gucke bis zur Ankunft in Frankfurt alte Walt-Disney-Zeichentrickfilme. Dort werde ich von einem ermuedeten Sondereinsatz-Kommando in Empfang genommen. Ich schaetze mal lange Nachtschicht in der Sansibar, die hinterlaesst auch bei trainierten Profikillern ihre Spuren. Nachdem ich meine Situation geschildert habe und ihnen diesen Text gezeigt habe, wandelt sich die angespannte Stimmung zu Verstaendnis und trifft sogar auf Zustimmung. Zwei vermummte lassen sich dazu hinreissen mir  auf die Schultern zu klopfen und gratulieren mir zu meinem Mut, dass durchzuziehen. Die Gefuehle haette schliesslich jeder, aber nur einer in tausend hat auch den Schneid so ehrlich zu sein und das durchzuziehen.

Natuerlich habe ich mich dann noch bei der Lufthansa fuer den ungluecklichen Unfall mit der Stewardess entschuldigt. Wir haben uns darauf geeiningt, dass ich fuer den Flug auf meine 25%-Frequent-Traveler-Bonus-Meilen verzichte. Dann sind wir quitt! Dann bin ich nach Hause und konnte aber nur schwer einschlafen, weil mir immer noch die schlimmen Bilder der Disney-Filme im Kopf herumspukten …

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Normalerweise keine Werbung

Aber hier muss ich mal eine Ausnahme machen, die neue Werbelinie von Intel finde ich extrem cool

Weiter geht’s mit Oops:

Und um das Geekpaket abzurungen, dieser fantastische Comic von xkcd. In Englisch wie im deutschen funktioniert das Wortspiel wunderbar. Die Beschreibung eines Fehlers ist nicht reproduzierbar.

Not reproducible

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Uebung macht den Meister

Ich habe jetzt die letzten drei Wochen hier im Fitnessraum fleissig trainiert. Letzte Woche habe ich auf dem nach Hause weg eine Werbung gesehen, die sehr billige plastische Chirugie beworben hat. Ich habe daher die Gelegenheit ergriffen, mich operativ verschoenern zu lassen. Lasst euch daher nicht irritieren, solltet ihr mich in dem Video nicht wieder erkennen. Diesen Trick hab ich mir hart erarbeitet

DirektBallRolle

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Da ist man mal nicht da …

… und da wird einem gleich der Anrufbeantworter vollgesabbelt. Und ich verstehe kein Wort, vielleicht kann mir jemand helfen?

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Post

Was sich alles so im Briefkasten von einem Apartment findet, dass man tageweise mieten kann ist schon interessant:

  • An "Wer auch immer gerade da wohnt": Ob ich nicht an Immobilien in Washington interessiert waere, ich solle mich doch mal melden. Dazu ein gedrucktes Foto vom Washington Monument, Qualitaet eines Bildes von Briefmarkengroesse hochskaliert.
  • Man moege doch bitte 20,08$ an die George Town University spenden.
  • Nachricht ueber Kuendigung der Mietversicherung, 154$ sind aber noch offen und zu bezahlen.
  • Gleicher Brief, selber Betrag, anderer Name. Verarsche?
  • Arztrechnung ueber Impfung 421$.
  • Brief von FINCA um die Bitte einer Spende, um in dritten Welt Laendern einen Mikrokredit zu finanzieren.
  • An den Mieter, Werbung fuer Asiatisches Esse, ab 15$ Lieferung frei Haus. Kuey Teow Suppe 9$.
  • Wieder eine Bitte um eine Spende von den Samaritan Inns.
  • An K****, Washington University Alumni Club, Einladung zum Treffen am 23. Juni. Ob ich wphl hingehe? Koennte mich als K**** verkleiden.
  • Rechnung ueber 22$ fuer Behandlung in der Notfallaufnahme. Zum Glueck bin ich versichert.
  • Dana Hall School bittet um eine Spende fuer den Jahrgang 2004.
  • Einladung der Theater Church Ostern zu feiern. Motto: "The True Story of Easter". Moeglicher Untertitel "Jesus lebt!"
  • Benachrichtigung des Vermieters. Fenster werden gewaschen. Ich solle gefaellig die Terassentuer zu machen, wenn ich Besuch habe, oder Musik hoere. Keine Zigaretten vom Balkon werfen, ich bin fuer meinen Besuch verantwortlich. Alle die eine Tuer zur hinteren Gasse haben werden gewarnt: es gab Beschwerden und der Concierge ist angewiesen die Polizei zu rufen. Das erste mal seit ich hier bin verspuere ich Angst …
  • Offene Rechnung ueber 19.17$ fuer Versicherung.
  • Wieder eine Ambulanzrechnung, diesmal 412$.
  • Arztrechnung 228$. Langsam bekomme ich das Gefuehl mein Vormieter war nur in Washington um zum Arzt zu gehen.
  • Das Krankenhaus der obigen Rechnungen bittet darum eine Umfrage auszufuellen, um den Service zu verbessern.
  • Wieder eine Postkarte, ob ich nicht an Immobilien interessiert bin. Diesmal das Foto vom Washington Monument noch mehr vergroessert, Qualitaet entsprechend.
  • Wieder die Rechnung fuer die Versicherung ueber 19.17$.
  • Das Georgetown College informiert, dass es gerne in Kontakt bleiben moechte. Sollte das nicht gewuenscht sein, solle man sich unverzueglich mit negativer Bestaetigung melden.
  • Planned Parenthood Federation of America Inc. moechte das ich ein Wunschkind bekomme. Noch nie standen die Chancen so gut. Im uebrigen moege ich doch etwas spenden.
  • Werbung eines Buchladens. Wenn ich einen College Ring kaufe, bekomme ich einen USB Stick gratis. Der billigste Ring kostet 149$. Ich glaube der 2GB USB Stick kostet 8$, nein Danke!
  • Zeugnis vom College!
  • Die Liga der Frauen-Waehler moechte eine Spende.
  • Werbung einer KFZ-Versicherung, ich koenne einen Haufen Geld sparen.
  • Comcast macht mir ein verlockendes Angebot, ich hab aber schon Kabelfernsehen und zahle nicht dafuer.
  • Strayer University laedt ein dort zu studieren.
  • The Maids Homeservice bedankt sich, dass ihre Dientsleistung in Anspruch genommen wurden. Findet es aber bedauerlich, dass dies schon so lange her sein. Daher ein Angebot beim naechsten mal 100$ zu sparen, so wichtig waeren wir als Kunden.
  • An Taylor bedankt sich und bestaetigt den Kauf von Waren einer Summe von knapp 400$.
  • Direkt danach Werbung von Ann Taylor.
  • Der National Breast Cancer Coalition Fund bittet um eine Spende. Den pinken Aufkleber Stop Breast Cancer.org werde ich behalten.
  • Werbung zum abnehmen. Wieder mal eine unglaubliche Vorher-Nachher-Geschichte, ob es klappt? www.thebodyyouwant.com

Wahnsinn? Nun werde ich das auf einen Haufen tun und verbrennen!

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Naeh, ne!

Wenn man so wie ich unterwegs ist und viel Kundenkontakt hat, dann bedeutet das in der Regel auch, dass man sich etwas weniger casual anziehen kann, oder sollte. Ein Hemd ist da schon so etwas wie Pflicht. Ich finde das aber nicht weiter schlimm, denn in der Regel bezahlen die Kunden einen Batzen Geld, damit ich vor Ort bin, da sollte man wirklich nicht in Schlabbershirts und Shorts dort auftauchen.

Der Nachteil von Hemden sind die Knoepfe. Das verlaengert nicht nur die Zeit, die man morgens braucht um sich anzuziehen, die verfluchten Dinger haben auch noch die Angewohnheit sich zu loesen. So geschehen bei gleich zwei meiner Hemden. Da hab ich mir doch gleich mal eine Reisenaehkit besorgt und die Mistdinger wieder fest genaeht.

Ansich ja nichts besonderes, aber ich glaube, das war wirklich das erste mal in meinem Leben, dass ich etwas produktives mit Nadel und Faden angestellt habe. (Abgesehen vielleicht von dem Werkunterricht in der Grundschule; meine Mutter hat glaub ich alle Ergebnisse, die dann in Geschenke umgewandelt wurden, aufbewahrt).

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Wie wird man eigentlich …

Flugzeugabsturzexperte?

 

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Auf jeden Fall ein Job, der Zukunftssicher ist. Denn: runter kommen sie alle!

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