Artikel getagged mit ‘Singapur’

Projektende

Mein erstes Projekt in Asien geht zu Ende, heute war mein letzter Tag. Zum Abschluss noch einmal ein paar Eindruecke.

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Und jetzt geht es auf zu neuen Abenteuern an neuen Ufern. In zwei Wochen verlasse ich Singapur in Richtung Sydney.

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Fussballkrimi schlechthin

Davon mal abgesehen, dass es sich bei dem EM Halbfinalsspiel Deutschland gegen Tuerkei eh um einen Krimi ersten Grades gehandelt hat, setzt die Umgebung hier in Sinagpur noch einen drauf. Soweit ich weiss, kam es auch in Deutschland zu Bildausfaellen. Hier war aber ab der 70. Minute Schluss. Da stand es noch 1:1.

Von dem 2:1 habe ich noch per Twitter erfahren, da war ich der schnellste im Raum. In der Zwischenzeit haben dann andere ihren Telefonjoker ausgespielt und einfach eine Telefonverbindung in nicht-dritte-Welt-Fernsehlaender geoeffnet. Da stand es dann aber schon 2:2. So ein Mist!

Waehrend ein Grossteil der knapp hundert Deutschen im Paulaner, einer deutsch angehauchten Kneipe in Singapur, die Zwangspause zum Rauchen nutzte, machte sich der andere Teil ueber den Bildausfall lustig und beobachtete gespannt die wenig privilegierten, die mit zu Hause telefonierten.

Doch da! Ein Lichtblick, es war wieder ein Bild da. Es hat genau fuer den Schuss von Lahm gereicht und ich hab gesehen, wie er die Arme zum jubeln hochgerissen hat  hochreissen im Begriff war zu tun. Frustriert habe ich mir ein Taxi genommen und auf dem Heimweg per Twitter den Schlusspfiff erwartet.

Dufte aufregend! Verdammt spannend! Ich bin am Ende meiner Nerven. Vielen Dank an Twitter, Toby, der mir direkt angeboten hat, dass ich ihn anrufe und StarHub fuer den erfolgreichen Abend. An schlafen ist erst einmal nicht zu denken.

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Blick aus meinem Fenster bei Nacht

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Asien gegen den Westen ein praktisches Beispiel

Anhand dieses Artikels bei Spiegel Online lässt sich der Unterschied zwischen Asien und dem Westen sehr schön erläutern. In dem Artikel geht es um Fahrstuhltechnik. Kurz: warum Fahrstühle so ineffizient sind. Sie werden einfach falsch bedient oder lassen fortgeschrittene Bedienung gar nicht erst zu.

Es werden zum rufen sowohl hoch als auch runter Knopf gedrückt, so kommt der Fahrstuhl angeblich schneller. Das man dann aber in einen Fahrstuhl steigt der auf hoch programmiert ist, man aber runter möchte, wird schlichtweg nicht beachtet. Außerdem kann man einmal gewählte Stockwerke nicht wieder abwählen, Knöpfe zum Türschließen gibt es nicht, oder sind nicht funktionsfähig. Im Artikel wird auch gleich eine Begründung mit geliefert:

Fürchten die Bauherren den Krieg in ihren Liftanlagen? Ein Horror-Szenario: Menschen in gefühlter Eile wählen alle ausgewählten Etagen außer ihrem Ziel ab. Jede Fahrt im Lift mit Abwahlfunktion treibt den Adrenalinpegel hoch: Die Insassen belauern das Bedienpult, prüfen nach jedem Zwischenstopp, ob neu Eingestiegene wirklich nur eine Etage aus- und nicht vielleicht doch heimlich alle anderen abwählen…

Ganz anders in Asien! Die Menschen hier sind besessen von Fahrstuhlknöpfen. Insbesondere Tür schließen Knöpfe haben es den Leuten angetan. In der Regel wird der Knopf aktiviert noch bevor ein Stockwerk gewählt wird. Und das so routiniert, dass ich selbst mit mentaler Vorbereitung beim einsteigen mit der durchschnittlichen Betätigungs-Geschwindigkeit der Einheimischen nicht mithalten kann. Das ich dann eben gerade auch noch herausgefunden habe, dass man in den Fahrstühlen an meinem Arbeitsplatz gewählte Stockwerke auch wieder abwählen kann, hat mich gar nicht überrascht.

Das das ganze dazu führt, das Fahrstuhlfahren zu einem wahren sozialem Event führt, ist eigentlich die Krönung. Hier werden die Knöpfe zuvorkommend bedient, damit auch ja alle noch mitkommen. Von Krieg keine Spur. Es herrscht nicht einmal diese peinliche Stille, die im Westen mit dem "Girl von Ipanema" so gerne untermalt wird.  

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Begegnung der unheimlichen Art

Begegnung heute morgen im Treppenhaus. Am Fahrtstuhl treffe ich meinen Nachbarn. Er sieht aus wie ein typischer singapurianischer Geschäftsmann: schickes Hemd, rosa Krawatte, er selbst ist asiatischer Herkunft.

Wir kommen ins Gespräch, ob ich gerade erst eingezogen wäre? Ja, antworte ich auf englisch, vor einem Monat. Woher ich denn kommen würde? Wahrheitsgetreu gebe ich mich als Deutscher zu erkennen. Und mein Nachbar antwortet babbelnd: "Ja Gruezi, isch kom' aus Hesse!"

*Sprachlos*

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29.7 Grad Celcius

Abends im Schlafzimmer …

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Modenschau

Bin heute beim shoppen per Zufall bei einer Modenschau gelandet

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und musste gleich an Lisa und ihr Blog denken, liebe Grüße!

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Flexibilität im Alltag

Was man als Deutscher in Singapur lernen kann ist Flexibilität im Alltag. Auf Situationen einfach mal kreativ reagieren. Gestern zum Beispiel musste ich mal wieder etwas länger auf meinen Bus warten – fast 10 Minuten! Zum Trost kamen dann aber auch gleich zwei hintereinander. Ich bin brav in den ersten Eingestiegen, der dann vom zweiten überholt wurde.

Ich schätze beide Busse waren etwa zu einem Drittel gefüllt. Nun ist es in Singapur so, dass Busse nur halten, wenn jemand im Bus aussteigen möchte, also den Wunsch signalisiert der Bus solle halten, oder wenn Wartende an der Haltestelle winken. Das ist in Deutschland ganz ähnlich, nur das Busse hier lediglich an leeren Haltestellen vorbeifahren. In Singapur sind Bushaltestellen so gut wie nie unbesetzt, daher hat man wohl das Winke-Winke-Prinzip  eingeführt.

Nun muss der Busfahrer folgendes Gedacht haben: "Das ist meine letzte Tour für heute, dann hab ich Feierabend und wenn mein Kollege da jetzt alle Wartenden einsammelt, dann brauch ich das ja nicht mehr machen. Aber wie verhindere ich, dass ich angewunken werde, und ich halten muss obwohl doch keiner aussteigen möchte?" Da ist ihm dann ein Licht aufgegangen und an der nächsten Haltestelle hat er kurzerhand die Schilder abmontiert, die nach außen zeigen, welche Linie der Bus bedient. So schnell bin ich zur Rushhour noch nie mit der Buslinie durch gekommen! 

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Marina

Heute ist der Beginn des Jahrs der Ratte. Das neue Jahr fängt sehr gut an, die Sonne scheint das erste mal seit drei Tagen wieder so richtig. Nach einem ausgiebigen Frühstück habe ich mich dann auf den Weg gemacht, Marina Bay zu besuchen und mein neues Objektiv auszuprobieren.

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Ich bin sehr begeistert von dem Teil, insbesondere der Bildstabilisator ist erste Sahne und man kann auch bei stärkstem Zoom aus der Hand scharfe Bilder schießen. Die Straßen sind extrem leer. Traditionell ist Chinese New Year das Fest der Familienwiedervereinigung und die meisten feiern daheim bei opulenten Festmählern im Familienkreis. Marina Bay liegt nahe an Chinatown und dort war unglaublich viel los.

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Es sind ganz viele Stände aufgebaut, Menschenmaßen sind unterwegs, von überall her wird man von chinesischer Musik beschallt und der Duft von Durianfrüchten liegt in der Luft – das treibt Westler schon mal an den Rand der Ohnmacht. Ich habe die Gelegenheit genutzt und bin zu Fuß durch das Treiben gewandert. Die Fotos gibt es hier im Webalbum.

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Nachtrag: Hatte das falsche Objektiv verlinkt, danke an Sven!

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Frohes Neues Jahr

Der Mondkalendar sagt, das heute Silvester ist und morgen beginnt das neue chinesische Jahr. Chinese New Year wird auch in Singapur gefeiert und so sind morgen und übermorgen Feiertage. Heute Abend gibt es dann ein schönes Feuerwerk. In China hat man zu Neujahr sogar zwei Wochen frei. Daran sollten wir uns mal ein Beispiel nehmen. Zwei Wochen frei zu Weihnachten und Neujahr würden mir auch gefallen.

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