Artikel getagged mit ‘Snowboarden’

Fett eingekauft

Konnte nicht einschlafen, hab mich mal bißchen mit Snowboardhardware beschäftigt. Bilanz: ein Board, Bindung und ein paar Schuhe bestellt. Mal sehen ob das auch Online so wunderbar klappt. Augen zu und durch. Ich werde berichten.

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Snowboarden

Ich war heute endlich wieder Snowboarden und zwar im Snow Fun Park.

Ich liebe diesen Scheiß! 

Wir haben für 4 Stunden inklusive Material 25 € bezahlt, da kann man nicht meckern. Aber das allerbeste, am Anfang waren sechs Leute in der Halle, ab 22.45 Uhr waren wir nur noch zu Zweit. Geil!

Nur doof, dass die den Sessellift irgendwann abgeschaltet haben und wir mit dem Schlepplift fahren mussten. Aber auch daran gewöhnt man sich.

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Wieder zurück

Heute morgen bin ich mit dem Bus aus dem Urlaub zurück gekehrt. Ich bin jetzt doch nicht Ski gefahren, sondern habe mich vor Ort für das Snowboarden entschieden. Das war natürlich die richtige Wahl. Snowbarden ist nicht nur deutlich cooler als Skifahren, weil es einfach lässiger aussieht, es macht auch noch richtig Spaß. Jedenfalls wenn man es wenigstens ein bißchen kann. Anfangs kann es lahm sein, aber Zähne zusammenbeißen, es lohnt sich.

Dies war mein erster WIntersporturlaub, ich konnte also weder Skifahren noch Snowboarden. Am Ankunftstag hat mich dann unsere Reiseleiterin Anja direkt in's kalte Wasser geworfen. Um 15 Uhr auf den Berg hoch und eine Talfahrt auf dem Board machen. Ich bin natürlich nicht gefahren, sondern nur gerutscht. Fast jeder Schwung endete im Desaster. Erst am Ende der Talfahrt gibt es ein flacheres Stück geradeaus, da ging es etwas besser. Trotzdem wenn man nur mit Gewalt die fehlende Technik wett machen will, dann geht das ordentlich auf die Pumpe. Ich war total am Ende und noch drei Tage später überall Muskelkater.

Wir hatten noch einige weitere Snowboarder in der Reisegruppe, die sich mir angenommen haben. Vielen Dank an Sandra, John, Mark und Manuel an dieser Stelle. Es gab keinen Kurs für mich, weil man den erstens vorher hätte buchen müssen und zweitens das Geld gekostet hat und ich drittens mehr Spaß daran habe, etwas selber auszuprobieren.

Die nächsten zwei Tage bin ich dann auch den Berg eher runtergefallen als gefahren, und wenn man die ganze Zeit aus Angst zu schnell zu werden bremst geht das gehörig auf die Muskeln. Noch nie in meinem Leben hatte ich überall Muskelkater. Wie gut das es Schmerztabletten gibt, nicht auf den Berg zu gehen ist keine Option. Das Motto heißt üben, üben, üben!

Ab dann ging es steil Bergauf. Die ganze Gruppe hat mich unterstützt und geduldig auf den langsamen Boarder gewartet. Durch Ehrgeiz und den Druck auch mal mithalten zu wollen, hab ich immer Vollgas gegeben und fühle mich mittlerweile auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher genug, um mitzufahren. Wir waren dann am sechsten Tag noch im Funpark, wo ich einige Sprünge gemacht und die Rails ausprobiert habe. Letzteres eher mit mäßigem Erfolg, aber den einen oder anderen Grind konnte ich landen.

Leute, Snowboarden ist das allergrößte! Mit lässigen Schwüngen den Berg runterzukacheln macht dermaßen Spaß, dass es einfach jeder mal ausprobieren sollte. Tief in den Knien die Bodenwellen ausgleichend mit einer Hand im Schnee, muss ich im Kopf immer Wipe Out von den Surfaris singen, das treibt den Serotoninspiegel hoch. Die Hürde am Anfang einfach nur langsam den Berg runter zu schlittern, bis man sicher genug ist mal ein paar Schwünge auch auf steileren Hängen zu machen, lohnt sich zu nehmen. Der nächste Snowboardurlaub wird schon geplant, dann auf jeden Fall mit eigenem Material. Der Snowboarder will natürlich auch geil aussehen und nicht das häßliche, untrendige Leihequipment über den Berg schreddern.

Das Skigebiet in Sölden hat mir sehr gut gefallen. Es gibt breite, sehr gut befahrbare Zonen, über die man schöne Schwünge ziehen kann, aber auch anspruchsvollere Hänge. Besonders das Gletschergebiet hat tolle Pisten. Habt ihr sonst noch Empfehlungen, wo man als Boarder mal hin sollte?

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