Artikel getagged mit ‘USA’

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Was sich alles so im Briefkasten von einem Apartment findet, dass man tageweise mieten kann ist schon interessant:

  • An "Wer auch immer gerade da wohnt": Ob ich nicht an Immobilien in Washington interessiert waere, ich solle mich doch mal melden. Dazu ein gedrucktes Foto vom Washington Monument, Qualitaet eines Bildes von Briefmarkengroesse hochskaliert.
  • Man moege doch bitte 20,08$ an die George Town University spenden.
  • Nachricht ueber Kuendigung der Mietversicherung, 154$ sind aber noch offen und zu bezahlen.
  • Gleicher Brief, selber Betrag, anderer Name. Verarsche?
  • Arztrechnung ueber Impfung 421$.
  • Brief von FINCA um die Bitte einer Spende, um in dritten Welt Laendern einen Mikrokredit zu finanzieren.
  • An den Mieter, Werbung fuer Asiatisches Esse, ab 15$ Lieferung frei Haus. Kuey Teow Suppe 9$.
  • Wieder eine Bitte um eine Spende von den Samaritan Inns.
  • An K****, Washington University Alumni Club, Einladung zum Treffen am 23. Juni. Ob ich wphl hingehe? Koennte mich als K**** verkleiden.
  • Rechnung ueber 22$ fuer Behandlung in der Notfallaufnahme. Zum Glueck bin ich versichert.
  • Dana Hall School bittet um eine Spende fuer den Jahrgang 2004.
  • Einladung der Theater Church Ostern zu feiern. Motto: "The True Story of Easter". Moeglicher Untertitel "Jesus lebt!"
  • Benachrichtigung des Vermieters. Fenster werden gewaschen. Ich solle gefaellig die Terassentuer zu machen, wenn ich Besuch habe, oder Musik hoere. Keine Zigaretten vom Balkon werfen, ich bin fuer meinen Besuch verantwortlich. Alle die eine Tuer zur hinteren Gasse haben werden gewarnt: es gab Beschwerden und der Concierge ist angewiesen die Polizei zu rufen. Das erste mal seit ich hier bin verspuere ich Angst …
  • Offene Rechnung ueber 19.17$ fuer Versicherung.
  • Wieder eine Ambulanzrechnung, diesmal 412$.
  • Arztrechnung 228$. Langsam bekomme ich das Gefuehl mein Vormieter war nur in Washington um zum Arzt zu gehen.
  • Das Krankenhaus der obigen Rechnungen bittet darum eine Umfrage auszufuellen, um den Service zu verbessern.
  • Wieder eine Postkarte, ob ich nicht an Immobilien interessiert bin. Diesmal das Foto vom Washington Monument noch mehr vergroessert, Qualitaet entsprechend.
  • Wieder die Rechnung fuer die Versicherung ueber 19.17$.
  • Das Georgetown College informiert, dass es gerne in Kontakt bleiben moechte. Sollte das nicht gewuenscht sein, solle man sich unverzueglich mit negativer Bestaetigung melden.
  • Planned Parenthood Federation of America Inc. moechte das ich ein Wunschkind bekomme. Noch nie standen die Chancen so gut. Im uebrigen moege ich doch etwas spenden.
  • Werbung eines Buchladens. Wenn ich einen College Ring kaufe, bekomme ich einen USB Stick gratis. Der billigste Ring kostet 149$. Ich glaube der 2GB USB Stick kostet 8$, nein Danke!
  • Zeugnis vom College!
  • Die Liga der Frauen-Waehler moechte eine Spende.
  • Werbung einer KFZ-Versicherung, ich koenne einen Haufen Geld sparen.
  • Comcast macht mir ein verlockendes Angebot, ich hab aber schon Kabelfernsehen und zahle nicht dafuer.
  • Strayer University laedt ein dort zu studieren.
  • The Maids Homeservice bedankt sich, dass ihre Dientsleistung in Anspruch genommen wurden. Findet es aber bedauerlich, dass dies schon so lange her sein. Daher ein Angebot beim naechsten mal 100$ zu sparen, so wichtig waeren wir als Kunden.
  • An Taylor bedankt sich und bestaetigt den Kauf von Waren einer Summe von knapp 400$.
  • Direkt danach Werbung von Ann Taylor.
  • Der National Breast Cancer Coalition Fund bittet um eine Spende. Den pinken Aufkleber Stop Breast Cancer.org werde ich behalten.
  • Werbung zum abnehmen. Wieder mal eine unglaubliche Vorher-Nachher-Geschichte, ob es klappt? www.thebodyyouwant.com

Wahnsinn? Nun werde ich das auf einen Haufen tun und verbrennen!

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Jaja, das schlechte Gewissen

Nach einer fetten Mahlzeit bei Five Guys mit leckeren Pommes aus ganzen Kartoffeln mit Schale – 2000+ Kalorien – und einigen Mountain Dews – 120 Kalorien pro Dose – war mein schlechtes Gewissen staerker als mein innerer Schweinehung und es hat mich wieder ins Fitnessstudio getrieben. Das Stefan vor der Tuer stand und mich spontan abgeholt hat war nur der Katalysator.

Obs was bringt sehen wir in drei Monaten, dann komme ich so nach Deutschland zurueck. Embarassed

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Sind Deutsche verrueckt nach Wasserfaellen?

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Freunde von einem Arbeitskollegen haben in Washington eine Creperie, die wir gestern besucht haben. Ein Einwanderer aus Norwegen, mit dem wir uns ueber Sehenswuerdigkeiten in Washington und Umgebung unterhalten haben, stellte lakonisch fest, dass Deutsche irgendwie immer zu irgendwelchen Wasserfaellen wollen. Er verstehe das ueberhaupt nicht und finde Wasserfaelle so oder so doof. Wir sehen das natuerlich anders, klar wir sind ja auch Deutsche.

Wir haben es uns also nicht nehmen lassen heute eine Fahrradtour zu den Great Falls zu unternehmen. Wikipedia zu den Great Falls:

Die Great Falls of the Potomac River befinden sich an der nördlichen Grenze des Parks, wie auch der Patowmack-Kanal, der älteste Kanal der Vereinigten Staaten, der über Schleusen zum Anheben und Aussetzen der Boote verfügte. Der Höhenabfall, der sich insgesamt 20 Meter über mehrere Wasserfälle erstreckt, kann nicht von Booten befahren werden. Einige Kajakfahrer fuhren bei niedrigen Wasserständen über die bis zu 10 Meter hohen Wasserfälle in die Tiefe. Die Wasserfälle werden immer noch als Klasse 5 Wildwasser eingestuft, was hohe Gefahr bedeutet.

Bei perfektem Wetter und mit Leihfarraedern haben wir uns morgens auf dem Weg gemacht, ohne uns vorher mal so richtig schlau zu machen, wie weit das eigentlich ist. Nachdem wir angekommen sind, haben wir dann doch mal auf die Karte geschaut und waren ganz schoen erstaunt. 23 Meilen haben wir zurueckgelegt, das sind knapp 37 km. Die Strecke ist wunderschoen und geht von Washington zu den Faellen ganz leicht bergauf, was man aber eigentlich gar nicht merkt. Das macht aber den Rueckweg sehr angenehm.

Fahrradtour Great Falls auf einer größeren Karte anzeigen

Leider gibt es im Park und an den Wasserfaellen keine Restaurants. Lediglich eine kleine Erfrischungsbude mit Hot Dogs, Bageln und Getraenken. Und da der Park Muellfrei ist, muss man den Muell auch noch selber wieder mit zurueck nehmen.

Die Wasserfaelle sind eigentlich nur groessere Stromschnellen, aber der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Auf dem Rueckweg haben wir noch ein sehr schoenes schattiges Plaetchen am Potomac River gefunden und uns dort ein wenig ausgeruht. Wer sich die Fotos von der Tour ansehen moechte, der kann das hier tun.

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Washington Sehenswuerdigkeiten, erster Teil

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Wunderbarerweise habe ich ueberhaupt keinen Jetlag. Das mag wohl daran liegen, dass ich die letzten zwei Wochen Urlaub hatte und mich des Nachts immer auf dem Kiez herumgetrieben habe. Ich kann so etwas nur jedem empfehlen, der in die USA reisen moechte. Der Schlafrythmus in Deutschland um 5 Uhr morgens ins Bett zu gehen und um 13 Uhr aufzustehen, konvertiert sich dann nahtlos zu in den USA Ostkuestenzeit 22 Uhr ins Bett und 7 Uhr morgens aufstehen.

Am Donnerstag bin ich deshalb frisch und munter um 7 Uhr aus dem Bett gepurzelt und habe die Zeit genutzt ein wenig – ACHTUNG – Sport zu treiben. Unfassbar oder? Ich bin selbst ueberrascht! Spaeter haben wir uns dann getroffen und sind zu einer Fussgaenger-Sehenswuerdigkeiten Tour aufgebrauchen. Wir wohnen in Georgetown und sind an der Waterfront zum Lincoln Memorial, dann zum Washington Monument und zum Abschluss zum Weissen Haus geschlendert.

Fotos von der Tour kann man sich hier ansehen .

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USA ich komme!

Ich war ja leider noch nie in den Vereinigten Staaten und freue mich daher wie verrueckt darauf. Ich glaube kein anderes Land der Welt ist so omni-praesent auf der Welt und praktiziert eine aehnliche globale Selbstdarstellung. Das faengt bei Musik, Film und Fernsehen an und endet in der zuletzt mehr oder weniger weltweiten Wahl des neuen US-Praesidenten. Daher bilde ich mir ein schon eine Menge ueber die USA zu wissen, nicht so wie damals, als ich nach Singapur ging und ueberhaupt keine Ahnung hatte, was mich erwartet. Ich bin mal gespannt inwieweit mein Bild der USA zu der Wirklichkeit passt.

Am Mittwoch Morgen um 9:25 Uhr ging es los von Hamburg nach Frankfurt und von da aus direkt nach Washington. Der Flug war extrem geschmeidig und kann nur jedem empfehlen in Richtung "Zeitzone Minus" so zu fliegen. Wir sind gegen 15 Uhr Ortszeit in Washington D.C. am selben Tag gelandet und haben zwischendurch keine Auge zu getan.

Das Wetter war total beschissen, sowas haette man eigentlich von Hamburg erwartet, dort ist nur leider in den letzten zwei Wochen der Fruehsommer ausgebrochen und so hatte ich schon eine Traene in den Augen, als wir vom Dulles International Airport durch starken Regen nach Georgetown, Washington gefahren sind. Dann nach flux ins Appartment einchecken, Koffer auspacken, Internet und Fernsehen testen und zum Abschluss des Abends noch etwas Thailaendisch (sic!) Essen gehen und einen Whisky-on-the-Rocks in der Bar trinken. So geht der erste Nachmittag Washington zu Ende. Mein Blick von meiner Terrasse sieht so aus.

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Morgen soll besseres Wetter werden und wir wollen das noetigste einkaufen gehen. Ich denke ich schaffe es dann ein paar schoenere Fotos zu machen.

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