Washington DC vs. New York
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Reisen
Washington:
New York:
Tags: New York City, USA, Washington-D.C.
Geht’s eigenlich noch?
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Bisher stand der Flughafen Frankfurt a. Main ganz oben auf meiner Liste der schlimmsten Flughaefen. Das war bevor ich vom Internation Airport Dulles in Washington, D.C. abfliegen musste. Vielleicht bin ich auch einfach zu bloed, aber fangen wir mal vorne an.
Ich komm im Terminal an und suche den Schalter zum einchecken. Nun habe ich zwar ueber Lufthansa gebucht, aber der Flug wird von United Airlines durchgefuehrt. Beide Fluglienen haben einen Schalter in diesem Terminal. Mein Gefuehl treibt mich zu Lufthansa. Dort allerdings, gaehnende Leere, keine Lebenszeichen. Ok, dann eben bei UA mein Gepaeck aufgeben. Ich stelle mich dort also brav an und wundere mich noch, dass das hier ganz schoen voll ist. Dann hoere ich wie die Schalterbeamtin die Personen vor mir abweist, das hier waeren die Schalter fuer nationale Fluege, die fuer Internationale Fluege seien auf der Rueckseite. Tatsaechlich, da steht es ja auch, deutlich und unauffaellig ueber den Schaltern: "National".
Auf der Rueckseite deutlich weniger Menschen. die sich aber ungewoehnlich benehmen fuer Menschen die Gepaeck aufgeben wollen. Kleine Gruppen von Menschen stehen vor Waagen mit Touchscreens und UA Mitwarbeiter wuseln durch die Massen und bruellen Kommandos: "Naechster BITTEEEE!" und deuten wartende zu frei werdenden Maschinen. Das Wunder der Selbstbedienung hat nun endlich auch den Abflugschalter erreicht.
Kein Problem! Ich kenn mich mit sowas aus, wuchte meinen Koffer auf die Waage und betatsche den Bildschirm, um zu starten. Ich soll mich identifizieren und ploetzlich stehe ich dort wie ein Renter vor Google: Keine Ahnung was von mir erwartet wird. Ich fuehre einfach mal meine Miles und More Karte ein und sehe bei dem Versuch Sicherheit auszustrahlen anscheinend so hilflos aus, dass ein freundlciher Mitarbeiter auf mich zu kommt, mir meinen Reisepass aus der Hand nimmt und diesen auf einen Scanner presst, den man nicht besser neben dem Automaten haette verstecken koennen. Nicht das da noch einer auf die Idee kommt, der Scanner koennte dazu gehoeren. Desweiteren scheine ich aber kompetent genug zu wirken, so dass ich sofort wieder alleine gelassen werde. Auf dem Bildschirm sehe ich nun die Meldung, dass ich hier nicht einchecken kann, ich muss das bei Lufthansa tun.
Klar! War ja auch mein erster Impuls, vielleicht haben die bei Lufthansa vorhin gerade eine Kaffeepause gemacht und ich war einfach nicht geduldig genug. Also schiebe ich mein Gepaeck zurueck zu Lufthansa. Aber hier sieht es immer noch so aus wie in Mexiko beim Ausbruch der Schweinegrippe, keine Menschenseele da. Durch den Automat bestaerkt, dass ich aber hier einchecken muss, irre ich noch weiter ziellos umher. Bis mir daemmert, dass ich nur noch 20 Minuten Zeit habe, bis der Flug zum einchecken gesperrt wird. Anstatt in Panik zu verfallen, schlussfolgere ich logisch, dass es demnach unmoeglich sein kann, dass ich bei Lufthansa einchecke. Ansonsten waere da Personal, auf deutsche Puenktlichkeit und Pflichtbewusstsein kann man sich schliesslich verlassen.
Angesichts des Zeitdrucks, halte ich es fuer ueberfluessig weiterhin so zu tun, als wuerde ich wissen, was ich tue. Ich gehe offen auf den erstbesten UA Angestellten zu und bitte um Hilfe, 5 Minuten spaeter bin ich fuer den Flug eingecheckt (allerdings manuell, auch der Mitarbeiter konnte den Automaten nicht davon ueberzeugen mich einzuchecken).
Ausreisen aus den USA ist deutlich einfacher als Einreisen. Der UA Mitarbeiter hat mein Visum abgestempelt, das wurde bei der Handgepaeckkontrolle lediglich von einem Mitarbeiter der Behoerden nur noch mal geprueft. Nun kommen wir zu den Hoehepunkten meiner Dulles Erfahrung. Die Mitarbeiter an der Handgepaeckontrolle muessen anscheinend viel Leid ertragen und werden taeglich mit unfassbarer Dummheit und Sturrheit konfrontiert. Anders kann ich mir die staendig wiederholte Anweisung des Personals nicht erklaeren: "Keine Fluessigkeiten im Handgepaeck. Auch Wasser ist eine Fluessigkeit, wie ich mit meinem Kollegen in einer chemischen Untersuchung herausgefunden haben. Ja wirklich!" Da musste ich das erste mal lachen, seit ich am Flughafen angekommen bin.
Der zweite Hoehepunkt war ein freies Essen bei 
Tags: Washington-D.C.
Bin ‘ne Stunde gelaufen
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Aua!
View Laufen in Washington in a larger map
Tags: Extremsport, Sport, USA, Washington-D.C.
Die Driving Range und das Kapitol
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Die Woche ueber bin ich so fleissig und gehe Abends nur nach Hause und mache eigentlich nichts mehr, so dass es nichts zu erzaehlen gibt. Nun ist ja aber wieder Wochenende. Zuerst einmal muss ich aber zugeben, dass ich doch etwas waehrend der Woche gemacht habe; am Mittwoch war ich mit Stefan beim Electrix Six Konzert im Black Cat Club. Der Ausflug hat sich gelohnt. Die Musik war solide und der Club nicht zu voll – das finde ich auf jeden Fall besser, als wenn sich Menschenmassen aneinander reiben, da will ich lieber gleich wieder gehen.
Heute wussten wir nicht so genau was wir unternehmen sollen, zumal das Wetter auch nicht wirklich berauschend war. Dunkle Wolkenmassen zogen sich ueber den Himmel von Washington, geregnet hat es dann aber doch erst Abends. Deswegen haben wir entschieden erst einmal was lockeres zu machen und zum Golfplatz zu gehen, um ein paar Baelle von der Driving Range abzuschlagen. Mir macht das unheimlich Spass und nach den ersten paar Schlaegen aus der Kategorie “Untergang”, “Gruetze” und “Mein Gott kann man wirklich so schlecht sein?”, hat das ganz gut geklappt und ich konnte einige schoene Schlaege machen. Das ganze wurde auch per Kamera dokumentiert.
Danach wussten wir immer noch nicht so richtig, was wir machen sollten und dachten dann, dass wir ja mal zum Kapitol gehen koennten. Eigentlich waren Museumsbesuche angedacht, aber wir waren schlapp und wussten auch nicht wirklich, wo die Museen sind. Wie sich das mit dem Schicksal so fuegt, liegen die meisten Museen, die wir ins Auge gefasst hatten, auf dem Weg, naemlich direkt an dem Park auf dem Weg zum Kapitol. So konnten wir uns ohne grosse Gedanken noch einen Abstecher in das Nationale Musem fuer Luft- und Raumfahrt gestatten. Dort gab es dann noch ein verspaetetes Mittagessen und danach die Heimreise per U-Bahn. Bis dahin haben wir die gesamte Strecke zu Fuss zurueckgelegt, die ich konservativ auf zehn Kilometer schaetzen wuerde. Gefuehlt waren es am Ende aber mindestens tausend Meilen – nicht weniger!
Der Gruppenzwang hat mich dann noch dazu gebracht fuenf Kilometer auf dem Laufband im Fitnessraum zu laufen, was sich zwar gut auf meine Seele auswirkt, mein Koerper mir aber wohl die naechsten zwei Tage nicht verzeihen wird. Morgen wollen wir grillen, das aktuelle Wetter wird uns da aber wohl eine Strich durch die Rechnung machen. Es bleibt spannend!
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Sind Deutsche verrueckt nach Wasserfaellen?
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Freunde von einem Arbeitskollegen haben in Washington eine Creperie, die wir gestern besucht haben. Ein Einwanderer aus Norwegen, mit dem wir uns ueber Sehenswuerdigkeiten in Washington und Umgebung unterhalten haben, stellte lakonisch fest, dass Deutsche irgendwie immer zu irgendwelchen Wasserfaellen wollen. Er verstehe das ueberhaupt nicht und finde Wasserfaelle so oder so doof. Wir sehen das natuerlich anders, klar wir sind ja auch Deutsche.
Wir haben es uns also nicht nehmen lassen heute eine Fahrradtour zu den Great Falls zu unternehmen. Wikipedia zu den Great Falls:
Die Great Falls of the Potomac River befinden sich an der nördlichen Grenze des Parks, wie auch der Patowmack-Kanal, der älteste Kanal der Vereinigten Staaten, der über Schleusen zum Anheben und Aussetzen der Boote verfügte. Der Höhenabfall, der sich insgesamt 20 Meter über mehrere Wasserfälle erstreckt, kann nicht von Booten befahren werden. Einige Kajakfahrer fuhren bei niedrigen Wasserständen über die bis zu 10 Meter hohen Wasserfälle in die Tiefe. Die Wasserfälle werden immer noch als Klasse 5 Wildwasser eingestuft, was hohe Gefahr bedeutet.
Bei perfektem Wetter und mit Leihfarraedern haben wir uns morgens auf dem Weg gemacht, ohne uns vorher mal so richtig schlau zu machen, wie weit das eigentlich ist. Nachdem wir angekommen sind, haben wir dann doch mal auf die Karte geschaut und waren ganz schoen erstaunt. 23 Meilen haben wir zurueckgelegt, das sind knapp 37 km. Die Strecke ist wunderschoen und geht von Washington zu den Faellen ganz leicht bergauf, was man aber eigentlich gar nicht merkt. Das macht aber den Rueckweg sehr angenehm.
Fahrradtour Great Falls auf einer größeren Karte anzeigen
Leider gibt es im Park und an den Wasserfaellen keine Restaurants. Lediglich eine kleine Erfrischungsbude mit Hot Dogs, Bageln und Getraenken. Und da der Park Muellfrei ist, muss man den Muell auch noch selber wieder mit zurueck nehmen.
Die Wasserfaelle sind eigentlich nur groessere Stromschnellen, aber der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Auf dem Rueckweg haben wir noch ein sehr schoenes schattiges Plaetchen am Potomac River gefunden und uns dort ein wenig ausgeruht. Wer sich die Fotos von der Tour ansehen moechte, der kann das hier tun.
Tags: Great-Falls, USA, Washington-D.C.
Washington Sehenswuerdigkeiten, erster Teil
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Wunderbarerweise habe ich ueberhaupt keinen Jetlag. Das mag wohl daran liegen, dass ich die letzten zwei Wochen Urlaub hatte und mich des Nachts immer auf dem Kiez herumgetrieben habe. Ich kann so etwas nur jedem empfehlen, der in die USA reisen moechte. Der Schlafrythmus in Deutschland um 5 Uhr morgens ins Bett zu gehen und um 13 Uhr aufzustehen, konvertiert sich dann nahtlos zu in den USA Ostkuestenzeit 22 Uhr ins Bett und 7 Uhr morgens aufstehen.
Am Donnerstag bin ich deshalb frisch und munter um 7 Uhr aus dem Bett gepurzelt und habe die Zeit genutzt ein wenig – ACHTUNG – Sport zu treiben. Unfassbar oder? Ich bin selbst ueberrascht! Spaeter haben wir uns dann getroffen und sind zu einer Fussgaenger-Sehenswuerdigkeiten Tour aufgebrauchen. Wir wohnen in Georgetown und sind an der Waterfront zum Lincoln Memorial, dann zum Washington Monument und zum Abschluss zum Weissen Haus geschlendert.
Fotos von der Tour kann man sich hier ansehen .
Tags: USA, Washington-D.C.
USA ich komme!
Geschrieben von Björn | Abgelegt unter Banales, Reisen
Ich war ja leider noch nie in den Vereinigten Staaten und freue mich daher wie verrueckt darauf. Ich glaube kein anderes Land der Welt ist so omni-praesent auf der Welt und praktiziert eine aehnliche globale Selbstdarstellung. Das faengt bei Musik, Film und Fernsehen an und endet in der zuletzt mehr oder weniger weltweiten Wahl des neuen US-Praesidenten. Daher bilde ich mir ein schon eine Menge ueber die USA zu wissen, nicht so wie damals, als ich nach Singapur ging und ueberhaupt keine Ahnung hatte, was mich erwartet. Ich bin mal gespannt inwieweit mein Bild der USA zu der Wirklichkeit passt.
Am Mittwoch Morgen um 9:25 Uhr ging es los von Hamburg nach Frankfurt und von da aus direkt nach Washington. Der Flug war extrem geschmeidig und kann nur jedem empfehlen in Richtung "Zeitzone Minus" so zu fliegen. Wir sind gegen 15 Uhr Ortszeit in Washington D.C. am selben Tag gelandet und haben zwischendurch keine Auge zu getan.
Das Wetter war total beschissen, sowas haette man eigentlich von Hamburg erwartet, dort ist nur leider in den letzten zwei Wochen der Fruehsommer ausgebrochen und so hatte ich schon eine Traene in den Augen, als wir vom Dulles International Airport durch starken Regen nach Georgetown, Washington gefahren sind. Dann nach flux ins Appartment einchecken, Koffer auspacken, Internet und Fernsehen testen und zum Abschluss des Abends noch etwas Thailaendisch (sic!) Essen gehen und einen Whisky-on-the-Rocks in der Bar trinken. So geht der erste Nachmittag Washington zu Ende. Mein Blick von meiner Terrasse sieht so aus.

Morgen soll besseres Wetter werden und wir wollen das noetigste einkaufen gehen. Ich denke ich schaffe es dann ein paar schoenere Fotos zu machen.
Tags: USA, Washington-D.C.





